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Nach Meggle-Ausstieg

SalzburgMilch: Käsehof und Milchhof fusionieren

Drittgrößte Molkerei Österreichs kommt gut durch Krise

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Mit der Fusion wird der Milchhof Salzburg mit seinen 1.600 Bauern künftig 78,88 Prozent an der drittgrößten Molkerei Österreichs halten.

Nach dem Ausstieg der bayerischen Großmolkerei Meggle bei der SalzburgMilch fusionieren nun rückwirkend mit 1. Jänner 2020 zwei der drei Eigentümergenossenschaften. Wie die "Salzburger Nachrichten" am Mittwoch berichteten, geht der kleinere Käsehof im größeren Milchhof Salzburg auf. Der Beschluss soll bei der Generalversammlung im Juli gefasst werden.

Damit wird der Milchhof Salzburg mit seinen 1.600 Bauern künftig 78,88 Prozent an der drittgrößten Molkerei Österreichs halten, die Tauernmilch in Bischofshofen mit ihren 900 Bauern 21,12 Prozent. Die beiden Genossenschaften müssen dabei den Kaufpreis von 24,8 Mio. Euro für den bisherigen 41,65-Prozent-Anteil von Meggle stemmen. Eine erste Tranche von 25 Prozent der Summe wurde am Montag nach Bayern überwiesen, der Rest ist per 30. Juni fällig.

370 bei SalzburgMilch beschäftigt

Die SalzburgMilch beschäftigte zuletzt rund 370 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 229 Mio. Euro. Laut "Salzburger Nachrichten" ist die Molkerei dabei bisher gut durch die Coronakrise gekommen - ohne Kurzarbeit oder Anträge für Finanzhilfen. Allerdings sei das Geschäft mit Gastronomie und Hotellerie weggebrochen, das in Normalzeiten rund 20 Prozent des Umsatzes ausmache. "Einen Teil dieser Menge konnten wir bei einem Geschäft in China abpuffern. Der Rest der überschüssigen Milch geht in die Käseproduktion - und auf Lager", sagte Geschäftsführer Andreas Gasteiger zur Zeitung

(Quelle: APA)

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