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Spezielle Präventionskonzepte

Salzburgs Adventmärkte trotzen Corona

Christkindlmarkt soll unter Auflagen stattfinden

Besinnliches Flanieren auf den stimmungsvollen Adventmärkten Salzburgs soll es auch in diesem Winter geben: Trotz der bestehenden Corona-Auflagen arbeiten die Veranstalter daran, dass die Christkindlmärkte in der Vorweihnachtszeit ihre Pforten öffnen können. Ein großes Fragezeichen bleibt.

Salzburg

Noch sind es knappe vier Monate bis Weihnachten – die Adventmarkt-Veranstalter befinden sich aber bereits mitten in der Planung und Vorbereitung. Diese gestaltet sich aufgrund der Corona-Pandemie deutlich schwieriger als in den Jahren zuvor. Geht es nach den Veranstaltern, sollen die Salzburgerinnen und Salzburger aber auch heuer am Christkindlmarkt in Weihnachtsstimmung kommen.

Christkindlmarkt FMT-Pictures/MW

Dennoch will der Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz auch heuer pünktlich zum 19. November seine Pforten öffnen. Möglich gemacht wird dies durch ein ausgearbeitet Präventionskonzept, wie Obmann Wolfgang Haider im Gespräch mit SALZBURG24 erklärt: „Wir beschäftigen uns seit fünf Monaten mit diesem Thema. Unser Konzept geht weit über die gesetzlichen Maßnahmen hinaus.“

 

Finale Entscheidung bei Behörden

Da man derzeit noch nicht wisse, wie es um die Corona-Pandemie im November und Dezember bestellt ist, plane man mit verschiedenen Szenarien: „Wir haben ein Ziehharmonika-System entwickelt, das je nach Situation angepasst werden kann“, berichtet Haider. Das sei zwar aufwendig und kostspielig, allerdings sei man so für alle Fälle gewappnet.

 

Wichtig sei es, dass man die Maßnahmen jederzeit einleiten könne: „Egal, ob an einem düsteren Montagvormittag mit wenigen Besuchern oder an einem sonnigen Samstagnachmittag mit vielen Menschen“, führt Haider aus, verrät das genaue Konzept aber noch nicht: „Das werden wir zeitgerecht veröffentlichen.“ Von behördlicher Seite sei Haider zugesichert worden, dass es möglich sei, den Christkindlmarkt mit dem Präventionskonzept abzuhalten. Die finale Entscheidung liege aber bei den Behörden.

Hellbrunner Adventzauber feiert Jubiläum

Ein außergewöhnliches Jubiläumsjahr hat sich der Hellbrunner Adventzauber in der Stadt Salzburg ausgewählt. Heuer soll der Adventmarkt zum 20. Mal stattfindet – freilich ebenso unter anderen Vorzeichen: „Wir planen den Adventzauber auf jeden Fall. Derzeit sind wir noch am tüfteln, wie wir die Auflagen am besten erfüllen können, aber grundsätzlich findet er in gewohnter Form statt – vorbehaltlich irgendwelcher behördlichen Änderungen“, heißt es vonseiten des Veranstalters auf S24-Nachfrage. Start des fünfwöchigen Adventzaubers soll der 21. November sein.

Adventzauber Hellbrunn FMT-Pictures/KJ

Die Wolfgangsee-Region ist zuletzt aufgrund eines Corona-Clusters unfreiwillig in die Schlagzeilen geraten, aber auch hier soll der Adventmarkt stattfinden. „Der Wunsch und die Absicht, den Wolfgangseer Adventmarkt zu veranstalten, sind sehr groß. Wir haben in dieser Woche diesbezüglich noch mehrere Besprechungen, ich denke dann wird auch die Entscheidung dazu fallen“, erklärt der Geschäftsführer der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft, Hans Wieser, im Gespräch mit SALZBURG24.

Eröffnung Wolfgangseer Advent SALZBURG24/Wurzer

Christkindlmarkt in Salzburg verankert

Als „Teil unseres Lebens“ bezeichnet Berta Wagner, die Geschäftsführerin der Salzburger Volkskultur, vorweihnachtliche Bräuche und Veranstaltungen wie den Christkindlmarkt und Krampusläufe. „Es gehört zur Adventzeit dazu. Man kann Kindern eine Freude bereiten, die Vereine, die diese organisieren, arbeiten lange darauf hin.“ Vor allem Salzburg sei stark durch diese Bräuche geprägt. Sollten Veranstaltungen coronabedingt heuer nicht stattfinden, rät Wagner Folgendes: „Dann muss man sich einfach ein bisschen zurückbesinnen auf das Häusliche und kleinere Adventfeiern in der Familie andenken.“

(Quelle: SALZBURG24)

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