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Corona-Krise

Wie wir Salzburger Betriebe unterstützen können

Kreative Überlebens-Strategien gegen Amazon & Co.

Gemüsekiste SALZBURG24/Wurzer
Wenn aus einer Krise Neues entsteht - Salzburgs Betriebe werden kreativ und bieten Lieferservices und Telefon-Hotlines für ihre Kundinnen und Kunden an.

Die Corona-Ausgangsbeschränkungen lassen unsere Innenstädte, Einkaufsstraßen und Ortskerne aussterben, während die Geschäfte der Online-Verkaufsriesen brummen. Die heimischen Kleinen brauchen jetzt mehr Unterstützung denn je. Und dafür lassen sie sich auch einiges Neues einfallen – für ihre Kunden, für uns. Viele davon satteln auf ein Lieferservice um oder haben eine Telefon-Hotline eingerichtet.

Die Corona-Krise bringt dem Online-Handel einen starken und rasanten Anstieg. So will beispielsweise Amazon in den USA 100.000 zusätzliche Logistikmitarbeiter einstellen. Gleichzeitig aber kämpfen die kleinen Geschäfte ums Eck um ihre Existenzen, weil sie keine Kunden mehr haben – weder Touristen noch Einheimische.

Wie berichtet, dürfen seit dem 16. März nur der Lebensmittelhandel, Großhandel, Drogerieketten, Tierfachhandel und Apotheken bzw. Geschäfte, die Medizinprodukte und Sanitärartikel verkaufen, offen bleiben. Die heimischen Handelsbetriebe, die offen haben dürfen, arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen Schutzregeln für Beschäftigte und Kunden. Der Lebensmittelhandel und die Drogerieketten haben werktags bis 19 Uhr offen. 

Lokale Betriebe kämpfen ums Überleben

In Österreich richten die Bundesinnungsmeister der Bäcker, Fleischer und Konditoren etwa einen Appell an die Bevölkerung: "Im Ort zu kaufen und damit auch die regionalen Strukturen in der Krise zu stärken ist überlebensnotwendig für diese Betriebe." 

Während der Corona-Pandemie gehe es nicht nur um die Betriebe und ihre Mitarbeiter, sondern auch darum, "dass sämtliche lokalen Betriebe nach der Krise ihre Kundinnen und Kunden wieder mit ihren handwerklichen Produkten zur Verfügung stehen können", heißt es. Die Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) betont, dass „alle Betriebe im Einzelhandel, die derzeit geschlossen halten müssen“ von der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise massiv betroffen sind und um ihr Überleben kämpfen.

Salzburger Unternehmer werden kreativ

Und genau dieser Überlebenskampf lässt Neues entstehen. Das wissen auch Salzburgs Geschäftsleute. Anstatt den Kopf in den Sack zu stecken werden die lokalen Betriebe kreativ und entwickeln neue Wege, um an ihre Kunden zu kommen und diese entsprechend mit ihren Produkten zu versorgen. So haben bereits viele davon Telefon-Hotlines und/oder einen Lieferservice eingerichtet.

„Wir begrüßen und schätzen die Kreativität der Unternehmen in diesen Zeiten ganz besonders. Alles was hilft und Umsatz bringt, um die Wirtschaft in Gang zu halten, ist nur zu begrüßen“, so WKS-Präsident Manfred Rosenstatter gegenüber SALZBURG24. Gerade kleinere Betriebe könnten jetzt flexibel sein und – unter Einhaltung der Corona-Verhaltensregeln – ihre Kunden bedienen.

„Wir kaufen lokal“ ist Gebot der Stunde

Die Salzburger Wirtschaftskammer sieht für die Kunden aktuell drei Möglichkeiten, die lokalen Betriebe zu unterstützen:

  1. In der jetzigen Versorgungssituation nicht auf die kleinen Nahversorger sowie Bäcker, Fleischer und andere Lebensmittelgewerbe, die offenhalten dürfen, vergessen. „Nahversorgung gibt es nicht nur in den großen Geschäften, sondern auch beim Kaufmann ums Eck.“
  2. Online-Services der  Salzburger Unternehmerinnen und Unternehmer nutzen –mehr denn je. „Was Amazon kann, können unsere Unternehmer auch.“
  3. Streng an die Verhaltensregeln und Ausgangbeschränkungen halten und damit einen Beitrag leisten, den Virus zu bremsen.

Salzburger Betriebe, bitte kontaktiert uns!

Wir sammeln eure Services, egal ob ihr Lieferdienste oder eine Telefon-Hotline anbietet, in einer eigenen Liste (diese wird laufend aktualisiert). Damit wollen wir unsere Leserinnen und Lesern einen Überblick über jene Shops und Betriebe in der Umgebung geben, die den Kunden ihre Produkte auch auf alternativem Weg zu Verfügung stellen.

Schickt uns dazu bitte ein Email mit dem Betreff "Lokale Betriebe" an fuereinander@salzburg24.at mit folgenden Informationen:

  • Ort
  • Bezeichnung
  • Produkte
  • Homepage
  • Zustellung/Abholung

Natürlich nehmen wir eure Serviceleistungen auch gerne telefonisch auf. Ruft einfach an unter: 0664 3827086 (diese Hotline ist zwischen 9 und 14 Uhr besetzt). Für alle allgemeinen Fragen erreicht ihr uns wie immer unter redaktion@salzburg24.at oder  der Tel. 0664 810 39 60 und natürlich via Whatsapp und Facebook-Messenger.

Und, last but not least: Habt ihr auch ein Geschäft, das derzeit geschlossen ist. Welche Ideen habt ihr entwickelt, um durch die Krise zu kommen und wie wollt ihr auch in Zukunft eure Kunden erreichen? Erzählt uns und unseren Usern eure Geschichte – in der Kommentaren oder per Email an: redaktion@salzburg24.at

(Quelle: SALZBURG24)

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