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Schneemassen

ARBÖ Salzburg im Dauereinsatz

Verdopplung der Einsätze

Panne Arboe.jpg ARBÖ Salzburg
Durch den außergewöhnlich starken Schneefall gehörten zu den üblichen Einsätzen auch im Schneehaufen hängen gebliebene Fahrzeuge.  

Die starken Schneefälle im Jänner dieses Jahres brachten in Teilgebieten Salzburgs mitunter doppelt so viele Panneneinsätze wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am stärksten betroffen waren die Gebiete im Flachgau, Tennengau, Pongau und dem Pinzgau.

Besonders arbeitsintensiv hatten es die Techniker im Pannengebiet Mondsee (Bezirk Vöcklabruck), dort stiegen die Einsätze sogar um das Dreifache an.

Schneemassen legen Salzburg lahm

Anfang Jänner hatte noch niemand geahnt, welche Mengen an Neuschnee in so kurzer Zeit in Österreich fallen würden. Für den ARBÖ Salzburg hieß dies: Mannschaft aufstocken und bereit sein für viele Panneneinsätze. Mehr als doppelt so viele Einsätze konnten in dieser Zeit verzeichnet werden.

Pannenhelfer im Dauereinsatz

Die Pannenhelfer des ARBÖ standen Tag und Nacht zur Verfügung und nahezu im Dauereinsatz. Durch den außergewöhnlich starken Schneefall gehörten zu den üblichen Einsätzen, wie Starterhilfe und Fahrzeugaufsperrungen, auch größtenteils im Schneehaufen hängen gebliebene Fahrzeuge zu befreien dazu.

"Außergewöhnlich hohe Belastung für Mitarbeiter"

"Es war eine außergewöhnlich hohe Belastung für unsere Mitarbeiter. Teilweise gestaltete sich die Anfahrt zu hängengebliebenen Autos trotz montierter Schneeketten äußerst schwierig. Fahrzeuge von Urlaubern und Mitgliedern mussten erstmals freigeschaufelt werden, bevor man Starterhilfe geben konnte", schildert Renate Eschenlohr, Sprecherin des ARBÖ Salzburg in einer Aussendung am Dienstag.

ARBÖ-Techniker müssen kreativ werden

"In manchen Fällen mussten unsere Techniker besonders findig sein. Wie zum Beispiel in Saalbach (Pinzgau), wo ein Mitglied ein Medikament dringend benötigte. Dies war zu diesem Zeitpunkt im Kofferraum und der Schlüssel befand sich ebenso darin. Das Fahrzeug war versperrt. Unser Mitarbeiter bastelte eigens eine geeignete Vorrichtung, um überhaupt zum Schlüssel im Kofferraum zu gelangen. So konnte er noch rechtzeitig das Medikament dem höchst erfreuten Mitglied übergeben", schildert Eschenlohr weiter.

ARBÖ 2018 rund 40 Mal täglich gefordert

Zur Jahresbilanz 2018: Nicht nur der Jänner begann schon einsatzstark. Auch auf das Jahr 2018 kann der ARBÖ Salzburg positiv zurückblicken. Insgesamt wurden rund 11.000 Pannen- und Abschleppungen von insgesamt 43 Mitarbeitern durchgeführt, was rund 30 Hilfeleistungen pro Tag entspricht.

(Quelle: SALZBURG24)

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