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Schnee bis 400 Meter

Wintereinbruch am ersten Mai-Wochenende

Der Auftakt in den Mai fällt noch frühlingshaft warm aus. Laut Angaben der Österreichischen Unwetterzentrale droht allerdings am Wochenende in vielen Tälern noch einmal ein spätwinterlicher Gruß.

Mit Höchsttemperaturen zwischen 15 und 22 Grad präsentiert sich der Staatsfeiertag nach dem verregneten Dienstag von seiner deutlich wärmeren und wieder sonnigen Seite. „Auch am Donnerstag verwöhnen uns Sonnenschein und angenehme Frühlingswärme“, sagt Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. „Verbreitet werden Werte um 20 Grad erreicht, auf bis zu 23 Grad klettern die Temperaturen vom Weinviertel bis nach Unterkärnten.“ Das Frühlingserwachen ist aber nur von kurzer Dauer, denn bereits am Freitag sorgen Regenschauer und schon etwas gedämpfte Höchstwerte von elf bis 19 Grad für einen Vorgeschmack auf das Wochenende.

Hier findet ihr eine detaillierte Prognose für eure Gemeinde.

Spätwinterliches Wochenende

Am Samstag erreicht schließlich eine markante Kaltfront das Land von Norden her, zugleich bildet sich über Norditalien ein Tiefdruckgebiet aus. Dabei regnet es im Laufe des Tages verbreitet, vorerst befindet sich die Schneefallgrenze aber noch im Mittelgebirge. „Mit Einsickern der Kaltfuft von Deutschland her muss man ab dem späten Nachmittag in den Nordalpen schon bis 1000 m hinab mit Schneefall rechnen“, so der Meteorologe. „In der Nacht auf Sonntag sinkt die Schneefallgrenze sogar auf 600 bis 400 Meter ab, wenige Zentimeter Nassschnee könnten sich also auch im Rhein- und Inntal ausgehen.“ Deutlich winterlichere Bedingungen stellen sich in den etwas höher gelegenen Tälern der Nordalpen ein, oberhalb von 800 bis 1.000 Meter sind nach derzeitigem Stand  fünf bis 15 Zentimeter Neuschnee möglich.

Verfrühte Eisheilige in Sicht?

Zwischen dem 11. und 15. Mai liegen die Gedenktage der Eisheiligen. In diesen Tagen gibt es statistisch gesehen zwar keine Häufung von Frost, allerdings kommt es zwischen dem 20. und 25. Mai tatsächlich häufig zu Kaltlufteinbrüchen. Das ist vor allem bemerkenswert, da der Zeitraum der Eisheiligen ursprünglich aus der Zeit des Julianischen Kalenders stammt. Bei der gregorianischen Kalenderreform im 16. Jahrhundert blieben dieGedenktage allerdings unverändert. Genau genommen sind somit die Eisheiligen in Wirklichkeit erst zwischen dem 19. und dem 23. Mai anzusiedeln, also eine gute Woche später. Der kommende Kaltlufteinbruch lässt sich also nicht auf die Eisheiligen zurückführen, hierbei handelt es sich um einen späten, aber durchaus regelmäßig auftretenden Wintergruß im Frühling.

(Quelle: SALZBURG24)

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