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Eingeschlossene Bewohner

Heli-Landeplätze in eingeschneiten Orten eingerichtet

Unken, Lofer, St. Martin und Weißbach sowie Rauris (alles Pinzgau) und Obertauern (Pongau/Lungau) sind nach wie vor wegen Lawinengefahr auf dem Straßenweg nicht zu erreichen. Am Montag hat der Einsatzstab des Landes gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden Hubschrauber-Landeplätze eingerichtet.

Bei geeigneten Wetter können so die Versorgung der eingeschlossenen Menschen und eventuelle Personentransporte mit Hubschrauber ermöglicht werden.

Heli-Landesplätze: 50 mal 50 Meter freigeschaufelt

"Heute Früh wurden die dafür vorgesehenen Flächen vom Schnee befreit", betonte Egon Leitner vom Einsatzstab des Landes am Montagvormittag. Für die Landung der Hubschrauber muss die freie Fläche mindestens 50 mal 50 Meter groß sein.

In jedem Bezirk sind dafür geeignete Felder vordefiniert, jetzt ging es darum, diese in den betroffenen Gemeinden schneefrei zu bekommen. Lediglich in Obertauern war das nicht notwendig, da hier ein ständiger Landeplatz eingerichtet ist.

Weitere Erkundungsflüge in Salzburg geplant

"Sollte das Wetter es heute erlauben, planen wir außerdem Erkundungsflüge zur aktuellen Lawinensituation, Downwash-Einsätze und wo es möglich ist Lawinensprengungen", schildert Leitner die Lage. Insgesamt stehen dafür vier Militär-Hubschrauber, stationiert in Saalfelden, und zwei des Innenministeriums, mit Standort Salzburg sowie Klagenfurt, parat.

Schnee: Bis zu 300 Soldaten täglich im Einsatz

Insgesamt sind in Salzburg seit knapp einer Woche täglich bis zu 300 Soldaten im Einsatz, um die Helfer im Schneechaos zu unterstützen.

Aufgerufen am 18.01.2019 um 04:13 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/schnee-in-salzburg-heli-landeplaetze-in-eingeschneiten-orten-eingerichtet-64061647

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