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Präsenzunterricht

So wird der Schulstart in Salzburg

Masken, Tests und Abstandhalten

20210118_PD1517.HR.jpg APA/ANJA OBERKOFLER
Die sogenannten "Nasenbohrertests" kommen auch an Salzburgs Schulen zum Einsatz. (SYMOBLBILD)

Im Bundesland Salzburg startet nach den Semesterferien ab Montag wieder der Präsenzunterricht an den Schulen. Corona-Maßnahmen werden jedoch das Bild prägen. Wie künftig der Unterricht in Salzburgs Schulen aussehen wird, lest ihr hier.

Leichte Unterschiede beim Ablauf des Unterrichts gibt es zwischen den verschiedenen Schularten: Volksschule und Sonderschule sind in voller Präsenz zurück. Sekundarstufe 1, das sind Mittelschulen und Unterstufen der Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS), sowie Sekundarstufe 2 (AHS-Oberstufe, Polytechnische Schulen und Berufsbildende Höhere Schulen/BHS) lernen im Schichtbetrieb und teilen sich in zwei Gruppen.

"Für die Schülerinnen und Schüler ist es enorm wichtig, endlich wieder in der Gemeinschaft lernen zu können. Die Kinder und Jugendlichen brennen förmlich darauf, wieder in die Klasse zurückzukehren", so Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) in einer Aussendung.

Tests, Masken und Abstandhalten

Fünf Stichworte sollen die Sicherheitsmaßnahmen prägen: Masken, Händewaschen, Abstandhalten, Lüften, Testen. An den Schulen im Land Salzburg stehen für die Lehrkräfte 200.000 FFP2-Masken sowie Notfallpakete für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Diese enthalten unter anderem auch Mund-Nasen-Schutzmasken für die Kinder, aber nur, falls eine kaputtgeht oder sie jemand vergessen hat. Grundsätzlich sollten diese von zuhause mitgenommen werden. Ausreichend Desinfektionsmittel zum Händewaschen soll ebenfalls vorhanden sein.

"Nasenbohrertest" in der Schule

Und auch Anterior-Nasal-Tests – die sogenannten "Nasenbohrertests" – werden bald das Bild der Schule prägen: Grundsätzlich sollen die Schüler jeweils am ersten Präsenztag der Woche den Test machen, Volksschulkinder am Montag und am Mittwoch – und zwar ganz eigenständig. Der Abstrich soll dabei nur im vorderen Bereich der Nase genommen werden.

Tests nur mit Einverständnis der Eltern

Der wöchentliche Abstrich soll direkt an die Schule geliefert werden. Bei einem positiven Ergebnis wird die Gesundheitshotline 1450 kontaktiert. Diese wird dann einen PCR-Test anordnen. Für die Tests braucht es für Kinder bis 14 Jahre jedenfalls das Einverständnis der Eltern. Für Kinder, die nicht getestet werden, gibt es Lernpakete für zu Hause.

(Quelle: APA)

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