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Schwerpunktkontrollen: Zehn von 1.125 Lenker alkoholisiert

In der Nacht auf Sonntag mussten sich 1.125 Fahrzeuglenker einem Alko-Vortest unterziehen. Zehn Personen wurden wegen Alkoholisierung angezeigt, ein weiterer Lenker stand unter Drogeneinfluss.

Polizeisprecherin Irene Stauffer lobte am Sonntag die Disziplin der Verkehrsteilnehmer. "Die Schwerpunktkontrollen zeigen Wirkung, es ist eine positive Tendenz feststellbar." Die mehr als 1.000 Lenker, die anlässlich der Operation "Hermes" von Samstag, 20:00 Uhr, bis Sonntag, 3:00 Uhr, überprüft wurden, würden auch weitererzählen, dass sie einen Alko-Vortest machen mussten - was in der Bevölkerung einen Nachdenkprozess auslöse und Fahrzeuglenker in Zukunft davon abhalten könne, sich alkoholisiert hinter das Steuer zu setzen.

Höchster Wert: 1,3 Promille

Bei acht Lenkern ergab der Alkomat-Test gestern Nacht mehr als 0,5 Promille. Der höchste Wert betrug 1,3 Promille. Zwei Personen verweigerten den Alkotest, was als Eingeständnis gelte, sagte die Polizeisprecherin, deshalb würden auch diese zwei Lenker angezeigt. Fünf Lenker konnten keinen Führerschein vorweisen.

Schwerpunktkontrollen: Weitere Erhebungen

Die Polizisten hoben auch 50 Organmandatsstrafen ein und erstatteten 39 "sonstige" Verwaltungsanzeigen. Bei der Schwerpunktaktion wurden auch rund 1.000 Anfragen im elektronischen, kriminalpolizeilichen Informationssystem EKIS gestellt. Ein Lenker wird wegen Kennzeichendiebstahls angezeigt, ein weiterer wegen unbefugten Aufenthalts im Bundesgebiet. (APA)
(Quelle: S24)

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