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Septemberbilanz

Bereits sieben von neun Monaten 2019 zu warm

Hitze mit bis zu 34,4 Grad

Herbst, Sonne, SB APA/BARBARA GINDL
Strahlenden Sonnenschein und Hitze: Das goldene Herbstwetter war für den September zu warm. (SYMBOLBILD)

Der September ist vorbei, mit einer Abweichung von einem Grad ist es der bereits siebte zu warme Monat in diesem Jahr. Mit Hitze, Frost, Gewittern und sogar Schnee bot der Übergangsmonat jedes Wetter, berichtet der Wetterdienst Ubimet. Ein Sturmtief sorgte für einen turbulenten Ausklang am Montag.

Mit einer österreichweiten Abweichung von knapp +1 Grad fällt der September gegenüber dem langjährigen Mittel von 1981-2010 etwas zu warm aus. Damit weist das Jahr 2019 bereits sieben überdurchschnittlich warme Monate auf, einzig der Jänner und der Mai zeigten sich kälter als das langjährige Mittel.

„Die Abweichungen im September sind im ganzen Land ähnlich, positive Abweichungen von etwas mehr als 1 Grad weisen vor allem Wien, Niederösterreich und das Burgenland auf“, sagt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. „Die höchsten Temperaturen wurden gleich am Monatsersten gemessen, Spitzenreiter ist Andau im Seewinkel mit 34,4 Grad.“

Septemberbilanz, Grafiken Ubimet

Erste Minusgrade im Lungau

Keine drei Wochen später gab es dann aber auch schon den ersten Frost der Saison, am Morgen des 20. September zeigte das Thermometer im Lungau -2 Grad, leichten Frost gab es aber beispielsweise auch im Mühl- und Waldviertel sowie im Wienerwald.

Septemberbilanz, Grafiken Ubimet

Deutlich mehr Regen in einigen Regionen

Über ganz Österreich gemittelt zeigt sich der September in punkto Niederschlag sehr ausgeglichen, allerdings lohnt sich hier ein genauerer Blick auf die einzelnen Regionen. Deutlich mehr Regen als im Durchschnitt kam rund um den Alpenhauptkamm sowie in Kärnten zusammen, exemplarisch hierfür geht der Monat in Spittal an der Drau mit 182 Litern pro Quadratmeter statt den üblichen 96 l/m² um rund 90 Prozent zu nass zu Ende. „Auf der anderen Seite der Extrema liegen die Eisenwurzen und das Mostviertel, in Weyer und Oberndorf fiel nur rund die Hälfte des mittleren Septemberniederschlags“, erklärt Spatzierer.

Auch den ersten Schnee in den Tälern gab es im September schon zu bestaunen, nur gut eine Woche nach dem heißen Monatsauftakt schneite es in den Nordalpen bis auf rund 1.200 Metern hinab.

Septemberbilanz, Grafiken Ubimet

Sturmtief Mortimer bringt Orkanböen

Die heiße Luft zu Monatsbeginn wurde von teils kräftigen Gewittern vertrieben, insgesamt wurden knapp 39.000 Blitzentladungen registriert. Rund die Hälfte aller Blitze gab es in Niederösterreich und in der Steiermark, nur wenige Gewitter bildeten sich im Westen des Landes. „Sturmtief Mortimer sorgte am Monatsletzten in Ober- und Niederösterreich sowie in Wien für Böen von rund 90 km/h, Orkanböen wurden auf den Bergen gemessen.“

(Quelle: SALZBURG24)

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