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50 Anzeigen wegen Feuerwerks-Verstößen

Silvester-Bilanz der Einsatzkräfte

Für Salzburgs Einsatzkräfte ist Silvester selten eine ruhige Nacht. In der Stadt Salzburg gingen bei der Polizei zum Jahreswechsel rund 50 Anzeigen wegen Verstößen gegen Feuerwerksverbot ein, heißt es auf S24-Nachfrage. Insgesamt sei es aber ruhiger gewesen als im Vorjahr, so Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz unisono. Ein Grund: Das Wetter.

Das allgemeine Feuerwerksverbot wurde heuer von Salzburgs Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) nicht außer Kraft gesetzt, private Feuerwerkskörper durften daher im Stadtgebiet nicht gezündet werden. Rund 50 Anzeigen gingen bei der Polizei Salzburg wegen Verstößen ein. „Insgesamt war es aber relativ ruhig“, heißt es vonseiten der Polizei. Allerdings ereigneten sich zwei Vorfälle mit Schreckschusspistolen.

Silvester: 14 Brände in Salzburg

Der Landesfeuerwehrverband spricht gegenüber SALZBURG24 von 14 Brandvorfällen zu Silvester im Bundesland. Noch vor Jahreswechsel kam es gegen 22 Uhr zu einem Waldbrand in Zell am See (Pinzgau), der laut Feuerwehr von einer Feuerwerkrakete ausgelöst worden sei. 24 Mann standen im Einsatz.

In Saalbach (Pinzgau) war es kurz nach Mitternacht zu einem Zimmerbrand gekommen. Der 58-jährige Besitzer hatte sich auf der Straße das Feuerwerk angesehen, als er bemerkte, dass es in seiner Wohnung brannte. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Mann gemeinsam mit einem 28-jährigen Urlauber mittels Handfeuerlöschern die Flammen löschen. Als Brandursache wird ein „verirrter“ Feuerwerkskörper vermutet, so die Polizei.

Heckenbrand in Piesendorf

In der Piesendorfer Ortschaft Walchen (Pinzgau) war eine ebenfalls kurz nach Mitternacht ein Heckenbrand bei einer Ferienwohnung ausgebrochen. Ursache sei womöglich ebenfalls ein abgefeuerter Feuerwerkskörper gewesen, so die Polizei. Nachbarn verständigten die Feuerwehr, die den Brand löschte. Die deutschen Urlauber erklärten, keinerlei Feuerwerkskörper geschossen zu haben. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.

Rotes Kreuz: Keine Einsätze wegen Verbrennungen

Das Salzburger Rote Kreuz spricht ebenso von einem „friedlichen Jahreswechsel“. „Wir hatten ein Drittel weniger Transporte als zu Silvester im vergangenen Jahr“, berichtet Pressesprecherin Roberta Tanner auf S24-Nachfrage. Zudem gab es keinerlei Einsätze wegen Verbrennungen, nur zwei wegen Raufereien. Als Grund für den Einsatzrückgang sei das Wetter zu nennen: „Es war trocken, nicht allzu kalt und nicht eisig. Das begünstigt natürlich auch, dass es zu weniger Unfällen kommt“, so Tanner.

Schwerverletzter in Berchtesgaden

Schwer verletzt hat sich zu Silvester im Berchtesgadener Ortsteil Maria Gernzu ein 19-Jähriger. Laut Polizei löste sich nach dem Laden seines Handböllers ein Schuss, der den rechten Oberarm des Mannes mit voller Wucht traf. Der 19-Jährige wurde ins Kreisklinikum Traunstein eingeliefert. Ein Fremdverschulden kann nach ersten Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei ausgeschlossen werden.

(Quelle: SALZBURG24)

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