Jetzt Live
Startseite Salzburg
Gut für Gesundheit

So kommt ihr radelnd durch den Winter

Radfahren im Winter ist gesund und stärkt das Immunsystem. Land Salzburg/Monika Rattey
Radfahren im Winter ist gesund und stärkt das Immunsystem.

Radfahren im Winter ist gesund, stärkt Immunsystem und Abwehrkräfte und hält fit. Das hat jetzt eine aktuelle Studie ergeben. Allerdings sollte das Fahrrad zuvor fit für den Winter gemacht werden.

Eine Mobilitäts- und Gesundheitsstudie zeigte schon 2018 auf, dass "Ganzjahres-Radelnde" weniger krank sind, wie Autofahrer und Nutzer des öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV): Sie haben zwei gesunde Tage mehr pro Jahr. Zudem steigert das Radfahren offenbar das Wohlbefinden, bei Radfahrerinnen und Radfahrern ist es am höchsten. Sie haben einen "Well-Being-Score" von 61 im Vergleich zu 55 bei den Autofahrenden und 52 bei den ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzern. Der Score basiert auf Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

  • Nabenschaltung: Die Nabenschaltung ist wartungsarm, weil das Schaltgetriebe in der Hinterradnabe geschützt untergebracht ist.
  • Nabendynamo: Auch bei Nässe zuverlässiges Radlicht.
  • Schutzblech: Kotschützer verhindern bzw. reduzieren Verschmutzungen bei Regen und Schneematsch.
  • Ketten und Riemen: Im Kettenkasten ist die Kette komplett vor Regen und Schnee geschützt und damit verlängert sich deren Lebensdauer. Zahnriemen, die moderne, wartungsfreie Alternative zur Kette, braucht nicht geschmiert zu werden.
  • Pannenschutz-Reifen: Damit wird das Risiko eines Patschens deutlich reduziert.

Richtige Beleuchtung

Bis zu 726 Euro kann es kosten, wenn das Fahrrad mangelhaft ausgerüstet ist, informiert der ÖAMTC. Kommt es deshalb zu einem Unfall, kann es außerdem zu Schadenersatzforderungen und im Falle eines Personenschadens zu einem gerichtlichen Strafverfahren samt Verurteilung kommen. Begründung: Der Radelnde hat fahrlässig gehandelt. Fahrräder und E-Bikes müssen mit einem hellen weiß oder hellgelb leuchtenden, fest vorne am Rad angebrachten Scheinwerfer ausgestattet sein, der die Fahrbahn mit ruhendem Licht beleuchtet. Hinten ist ein rotes Rücklicht vorgeschrieben, welches auch blinken darf und auch am Rucksack angebracht sein kann.

Fahrräder und E-Bikes müssen zudem mit Reflektoren ausgerüstet sein: vorne weiß, hinten rot, an den Pedalen nach vorne und hinten gerichtete Reflektoren, an den Rädern Katzenaugen oder alternativ Reifen mit reflektierenden Umrandungen.

Aufgepasst bei Akkus für E-Bikes:

Grundsätzlich seien Elektrofahrräder mit gut abgeschirmter Elektrik und Elektronik ausgestattet, informiert der ÖAMTC. Der Schwachpunkt seien jedoch die Kontaktpunkte zwischen Akku und Antrieb am Fahrrad, wenn der Akku abnehmbar ist. Diese Kontakte sollte man im Auge behalten und gelegentlich mit einem Spritzer Mos2-Öl versehen. Das Elektrofahrrad sollte im Winter oder bei Niederschlag keinesfalls im Freien stehen. Zudem würden die Akkus auch erst ab einer Temperatur von 10 Grad Celsius aufgeladen werden können.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.02.2021 um 07:56 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/so-macht-ihr-das-fahrrad-fit-fuer-den-winter-57675559

Kommentare

Mehr zum Thema