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Verkehrschaos

So wird in Salzburg gependelt

Neue Tram Trains sollen Staus erleichtern

Stau Salzburg Symbolbild FMT-Pictures/MW
Täglich fahren mehr Pendler hinein in die Stadt als hinaus. Das führt oftmals zu Stau. (SYMBOLBILD)

Tausende Menschen pendeln täglich zur Arbeitsstätte in die Stadt. Neue Züge – sogenannte Tram Trains – sollen bis 2026 helfen, das Stauproblem zu lösen.

54.000 Menschen machen sich täglich auf den Weg zur Arbeit in die Stadt Salzburg. Nicht einmal die Hälfte davon, 20.500, führt ihr Weg zum Job aus der Stadt hinaus. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Landesstatistik unter anderem zu den Pendlerströmen, laut der heutigen Pressemitteilung vom Land Salzburg. Der Ausbau der Regionalstadtbahn mit sogenannten Tram Trains soll dabei helfen, das Verkehrsproblem in den Griff zu bekommen.

Investition für Tram Trains für 2026

In 96 der 119 Salzburger Gemeinden pendeln mehr Berufstätige aus der Gemeinde als in die Gemeinde. Nur in 13 Gemeinden, darunter die Stadt Salzburg mit dem größten Einpendlerüberhang, übersteigt die Zahl der Einpendler jene der Auspendler. Umgekehrt ist es im Großteil der Gemeinden im Bundesland.

Das Land Salzburg und der Bund arbeiten – wie berichtet – gerade an der Planung einer Regionalstadtbahn. Bis 2026 werden mindestens 20 neue Züge erwartet. Landesrat Stefan Schnöll (ÖVP) sagt dazu: "Diese Zahlen zeigen deutlich, dass nur ein attraktives öffentliches Verkehrsangebot die Stauprobleme in Salzburg lösen kann. Die Regionalstadtbahn ist das Rückgrat der umfassenden Offensive dazu."

 

Der Weg zur Arbeit im Detail

Die typischen Auspendlergemeinden sind auf Grund ihrer Größe und ihrer Nähe zur Landeshauptstadt die Gemeinden Elsbethen (Salzburg), Kuchl (Tennengau), Faistenau (Flachgau), Seekirchen am Wallersee (Flachgau) und Koppl (Flachgau). Die zwei Gemeinden mit dem stärksten Auspendlerüberhang waren jedoch die Gemeinden Hallein (Tennengau) und Saalfelden am Steinernen Meer (Pinzgau). Umgekehrt ist die Situation in Wals-Siezenheim (Flachgau), Zell am See (Pinzgau), Sankt Johann im Pongau, Bergheim (Flachgau) und Schwarzach im Pongau. Dort beträgt der Einpendlerüberhang mehr als 1.000 Personen.

Daten und Fakten zu den Gemeinden

Die Landesstatistik nimmt jedes Jahr Salzburgs Gemeinden unter die Lupe. "Auf dieser regionalen Ebene ist das immer eine spannende Zusammenstellung, denn die erhobenen Zahlen ermöglichen uns Einblicke, wie eine Gemeinde 'tickt', was sich dort bewegt oder was sie von anderen abhebt", so Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik. Die Gemeindeporträts der 119 Salzburger Gemeinden sowie die Übersichten für die Bezirke und das Land können auf der Website des Landes abgerufen werden.

(Quelle: SALZBURG24)

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