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Solarstrom: Länder sprechen sich gegen Versteuerung von Eigenverbrauch aus

Solarstrom soll bei Eigenproduktion udn Eigenverbauch nicht versteuert werden dpa
Solarstrom soll bei Eigenproduktion udn Eigenverbauch nicht versteuert werden

Nach einem Vorstoß des Salzburger Energie-Landesrates Josef Schwaiger lehnen die Bundesländer einen Erlass des Bundes ab, der vorschreibt selbst erzeugten und verbrauchten Solarstrom versteuern zu müssen.

Die Energiereferenten der Bundesländer haben sich am Montag einstimmig gegen den Erlass des Bundes ausgesprochen, wonach selbst erzeugter und selbst verbrauchter Solarstrom versteuert werden muss. Der Vorstoß des Salzburger Energie-Landesrates Josef Schwaiger (ÖVP) wurde heute bei einer Tagung der Landesenergiereferenten in Wien einstimmig angenommen.

Eigenverbrauch soll nicht besteuert werden

Anlass ist ein aktueller Erlass des Finanzministeriums, der sich auf die Elektrizitätsabgabe aus dem Jahr 1996 bezieht, wonach alle Besitzer von Solarstromanlagen ab einem Eigenverbrauch von 5.000 Kilowattstunden (kWh) im Grunde nach steuerpflichtig sind. Konkret sind laut aktuellem Erlass ab dieser Menge 1,5 Cent pro Kilowattstunde zu bezahlen. Die Energiereferenten fordern den Bund auf, die Bestimmungen so zu ändern, dass der Eigenverbrauch aus Solaranlagen nicht mehr besteuert wird.

Änderungen bei Fotovoltaikförderung

Zudem fordern die Länder, dass der alljährliche Einreichtermin zur Fotovoltaikförderung vom 1. Jänner um 0.00 Uhr auf den nächstfolgenden Arbeitstag nach Dreikönig verlegt und die Errichtung von Fotovoltaikanlagen auf Mehrparteienhäusern erleichtert wird. (APA).

(Quelle: S24)

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