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Wetter

Sonne und stürmischer Wind am Wochenende

Jänner bleibt weiter zu mild

In den nächsten Tagen bringt das Wetter in Österreich sehr milde Temperaturen. Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird es teils stürmisch, wie es am Donnerstag hieß.

Der erste Monat des Jahres 2020 brachte vor allem stabiles Hochdruckwetter und milde Südwest-Strömungen. Winterliche Wetterlagen mit Kaltluft und Schneefall waren kaum dabei. Dementsprechend mild und trocken fällt die vorläufige Jänner-Bilanz der ZAMG aus.

Jänner 2020 gehört sehr warm

"Auf den Bergen liegt der Jänner 2020 um 3,6 Grad über dem vieljährigen Mittel und ist hier einer der drei wärmsten Jänner der Messgeschichte, hinter dem Jänner 1989 und ziemlich genau im Bereich von 1898", sagte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik am Donnerstag. "In den Niederungen hielten sich hingegen die für den Winter typischen Kaltluftseen. Hier war dieser Jänner mit 1,8 Grad über dem Mittel daher nicht ganz so extrem mild, liegt aber immerhin unter den 30 wärmsten Jänner der Messgeschichte." Und so wird es auch in den nächsten Tagen nicht wirklich kalt.

Bis zu 15 Grad

Am Freitag ist es südlich des Alpenhauptkamms trocken und auch länger sonnig. Sonst ziehen mit einer Warmfront vor allem in der Früh und am Vormittag teils dichte Wolken durch und anfangs regnet es noch recht verbreitet. Im Laufe des Vormittags klingt der Regen aber meist überall ab, Schnee fällt erst oberhalb von rund 2.000 Meter Seehöhe. Nachmittags zeigt sich oft schon die Sonne.

Der Wind bläst überwiegend mäßig bis lebhaft, im südlichen Niederösterreich teils stürmisch, aus westlichen Richtungen. Auf Tiefsttemperaturen von minus drei bis plus sieben Grad, folgen Tageshöchstwerte von acht bis 15 Grad.

Sonne und Regen am Samstag

Im Süden und Osten ist es am Samstag abgesehen von hohen dünnen Schleierwolken ganztägig sonnig. Sonst startet der Tag oft noch sonnig, ab Mittag ziehen von Westen Wolken auf und im Laufe des Nachmittags setzen in den westlichen Landesteilen auch Regenschauer ein. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1.900 Meter Seehöhe.

Bis zum Abend breiten sich die Schauer langsam ostwärts aus. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Süd bis West. Die Frühtemperaturen liegen meist minus drei bis plus fünf Grad, im windigen Norden und Osten stellenweise bereits bei plus nein Grad, die Tageshöchsttemperaturen rangieren zwischen acht bis 16 Grad.

Schneefallgrenze auf 1.600 Metern

Von Westen her breiten sich im Tagesverlauf des Sonntags immer mehr Wolken aus und erfassen bereits in der ersten Hälfte des Tages den Großteil Österreichs. Im Osten und auch im Süden kann die Sonne aber noch etwas scheinen. Dem Wolkenaufzug folgen Niederschläge, oft fallen diese in Form von Regen. Die Schneefallgrenze liegt mit 1.600 bis 2.200 Meter Seehöhe recht weit oben. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Südwest bis West mit Frühtemperaturen von minus ein bis plus zehn Grad und Tagesmaxima von sieben bis 14 Grad.

Stürmischer Westwind

Montag: An der Alpennordseite liegt ein dichtes Wolken- und Niederschlagsband, das sich bis zum Abend langsam auf den Norden und Osten des Landes ausbreitet. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.400 und 1.800 Meter, in Tirol und Vorarlberg schneit es hingegen oft erst oberhalb von 2.000 Metern. Trocken und überwiegend sonnig ist es im Süden und teils auch im Südosten, hier weht der Wind auch meist nur schwach bis mäßig.

Sonst frischt lebhafter bis stürmischer Wind aus Südwest bis West auf. Frühtemperaturen: null bis zehn Grad, Tageshöchstwerte: acht bis 15 Grad.

Markante Kaltfront am Dienstag

Wechselhaft, mild und sehr windig geht es am Dienstag weiter. Nach einem nächtlichen Störungsdurch- bzw. Abzug kommt die Sonne in den meisten Landesteilen zunächst etwas durch. Im Osten und Süden kann die Sonne auch länger scheinen. Die nächste Front drängt von Nordwesten her aber bereits herein und so werden die Wolken rasch wieder dichter.

Bis zum Abend breitet sich dann ein Niederschlagsfeld aus. Diesmal handelt es sich um eine markante Kaltfront, damit sinken die Schneefallgrenzen von den Hoch- und Mittelgebirgslagen rasch bis auf viele Talböden. Mit dem Frontenaufzug geht auch ein markantes Windband einher, der West- bis Nordwestwind kann dabei Sturmstärke erreichen. Nach Tiefsttemperaturen von ein bis neun Grad steigt das Thermometer auf Höchstwerte von acht bis 16 Grad.

(Quelle: APA)

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