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Sozialwirtschaft

Nach Warnstreiks wird wieder verhandelt

Nach den Warnstreiks in der vergangenen Woche wird nun in der Sozialwirtschaft wieder verhandelt. Gewerkschaften und Arbeitgeber kommen Montagvormittag zur fünften Runde der Kollektivvertragsverhandlungen zusammen. Knackpunkt dürfte dabei vor allem die Verkürzung der Arbeitszeit sein.

Die von Dienstag bis Donnerstag abgehaltenen Warnstreiks wurden von beiden Seiten unterschiedlich bewertet. Während die Gewerkschaft ein positives Resümee zog und auf Aktionen an 250 Standorten verwies, sahen sich auf der anderen Seite auch die Arbeitgeber bestätigt, weil sie in den Belegschaften nur wenig Unterstützung für die Forderungen der Gewerkschaften sahen. In Salzburg wurde etwa bei der Lebenshilfe und bei Pro mente reha gestreikt.

Sozialwirtschaft: 35-Stunden-Woche gefordert

Die Gewerkschaften fordern eine 35-Stunden-Woche und eine sechste Urlaubswoche für alle. Nach der ursprünglichen Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn hatte die Gewerkschaft zuletzt zumindest mehr als drei Prozent verlangt. Die Arbeitgebern hatten zuletzt 2,8 bis 3,0 Prozent angeboten. In der Frage der Arbeitszeitverkürzung sind die Positionen aber noch weit auseinander.

(APA)

(Quelle: APA)

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