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15. Salzburger Verkehrstage: Mayr sucht Verkehrs-Lösungen abseits der Straße

Die Salzburger Verkehrstage wurden vom Forum Mobil veranstaltet. Gernot Kalchgruber/Land Salzburg
Die Salzburger Verkehrstage wurden vom Forum Mobil veranstaltet.

Die 15. Salzburger Verkehrstage, die Fachtagung für zukunftsweisende Mobilität, standen unter dem Motto "Rückeroberung der Stadt: Menschengerechter Verkehr für Ballungsräume" und fanden von Montag bis heute, Dienstag, statt. Veranstalter war das Forum Mobil unter Obmann Peter Haibach.

Schwerpunkte der Veranstaltung waren unter anderem die Frage nach der Attraktivität der europäischen Städte und deren Rolle als Lebensraum, Regionen mit Zukunftspotenzial und der Informationsaustausch in der Innovationsbörse.

 

Maßnahmenpaket von Stadt und Land

Derzeit wird ein massives Paket für den öffentlichen Verkehr umgesetzt. Auch Johann Padutsch, in der Stadt für den Verkehr ressortverantwortlich, lobte die zahlreichen Maßnahmen, die erfolgreich realisiert wurden. Einige Beispiele dafür sind: die Einführung neuer Tickets (Seniorenticket/Edelweiß-Ticket, City-Ticket), die zusätzlichen Bestellungen für Zug-Kilometer von 360.000 auf mehr als 600.000 Kilometer pro Jahr mit Fahrplanwechsel im Dezember, dichtere Intervalle und Eilkurse bei den Regionalbuslinien, neue Direktverbindungen, Verdichtung der S-Bahnlinien S2 und S3, der kontinuierliche Ausbau der Infrastruktur, des Radwegenetzes und der P&R-Anlagen.

Mayr: "Uns stehen noch große Herausforderungen bevor"

"Die Umsetzung der umfassenden Offensive für den öffentlichen Verkehr, in der wir uns momentan befinden, birgt trotz aller Erfolge noch große Herausforderungen: Jede der umgesetzten Maßnahmen konnte nur durch die enge und produktive Zusammenarbeit aller Beteiligten umgesetzt werden. Es gibt jedoch nach wie vor Einrichtungen, wie z.B. die Salzburg AG, die essenzielle Mobilitätsangebote aus ihrem Leistungsprogramm streichen", so Landesrat Hans Mayr. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Einstellung des Car-Sharing-Projektes EMIL, während andere Städte Car-Sharing weiter forcieren, da es einen wichtigen Teil des multimodalen Angebotes darstellt.

"Die Mega-Busse sind eine Angebotserweiterung, stellen jedoch keine Lösung für die Verkehrsproblematik dar. Vielmehr ist eine alternative Verbindung – losgelöst von der Straße – unausweichlich.

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