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34.000 Besucher bei "Bauen + Wohnen"-Messe in Salzburg

Mit großem Erfolg ging Sonntagabend die erste große publikumsoffene Fachmesse des Jahres im Messezentrum Salzburg zu Ende: Die „Bauen + Wohnen Salzburg 2012“ hatte während der vier Messetage insgesamt 34.242 Besucher mobilisiert.

An die 500 Aussteller aus dem In- und Ausland hatten dabei in neun Hallen auf 35.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihre Neuheiten sowie aktuellen Angebote aus den Bereichen Bauen, Wohnen und Energiesparen präsentiert. „Die Besucherbilanz bewegt sich damit absolut auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Die ‚Bauen + Wohnen Salzburg‘ hat mit der Ausgabe 2012 nicht nur ihre Spitzenposition als Westösterreichs führende Bau- und Wohnmesse untermauert, sondern damit auch erneut ihre wichtige Impulsfunktion für die auf der Messe vertretenen Branchen unter Beweis gestellt“, kommentiert Direktor Johann Jungreithmair, CEO von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg, den erfolgreichen Verlauf der Messe. Auch die erstmals von einer großen publikumsoffenen Fachmesse bespielte neue Halle 10 bestand mit Bravour ihre Bewährungsprobe. „Durch die neue Großhalle hatten wir die Chance, die Aufplanung der Messe neu, das heißt noch übersichtlicher und stimmiger zu strukturieren“, erklärt Gernot Blaikner, themenverantwortlicher Leiter des Geschäftsbereichs Messen bei Reed Exhibitions. Zudem verweist er auf den in Halle 1 als Neuheit angesiedelten Themenschwerpunkt „WohnArt“. Hier hatten 30 Unternehmen dem Messepublikum ihre Ideen und Lösungen für exklusives Wohnen, Style und Design in Form von hochwertigem Interieur, Küchen, Böden, Naturmöbel, Sanitär und Naturstein vorgestellt. In der neuen, 15.000 Quadratmeter großen Halle 10 waren die Themenbereiche Baubiologie & Ökologie sowie der gesamte Bereich Baustoffe und Materialien angesiedelt. In diesem neuen Umfeld fand auch das große Beratungsangebot der „Bauen + Wohnen Salzburg“ adäquate Präsentationsmöglichkeiten: das Land Salzburg mit seinen Beratungsthemen, das Salzburger Institut für Raumordnung (SIR), die Landesinnungen der Tischler und des Holzbaus, die Experten von proHolz, Holzbau Salzburg und der IG Passivhaus sowie die „Ökocity“ mit ihrem umfangreichen Rahmenprogramm.

"Bauen + Wohnen": Reichhaltiges Rahmenprogramm

Das umfangreiche Rahmenprogramm der „Bauen + Wohnen Salzburg“ bot den Messebesuchern mit zahlreichen Vorträgen wertvolle Tipps rund ums Bauen, Sanieren und Energiesparen. „Vom ungedämmten Altbau zum Niedrig-Energie-Standard“, „Feuchte Mauern – was tun?“, „Welche Wärmepumpe für mein Haus?“, „Biomasse & Solar – mit Holz wird´s heiß“, „Förderung für Neubau und Sanierung“ und „Photovoltaik und energieeffiziente Gebäudetechnik. Energiesouverän sauber“ waren nur einige der Veranstaltungstitel.

Erfolg für 1. Salzburger Infrastrukturtag „Wasser“

Zum ersten Mal wurde im Rahmen der „Bauen + Wohnen 2012“ ein Infrastrukturtag durchgeführt. Veranstalter waren das Land Salzburg und der Salzburger Gemeindeverband, als Kooperationspartner fungierten die Hypo Salzburg und, aufgrund des Schwerpunktthemas Wasser, der Dachverband der Abwasserentsorger und der Dachverband der Wasserversorger. 150 Teilnehmer zeugten von dem großen Interesse am Tagungsthema. Der Infrastrukturtag versteht sich als Zukunftsforum, in welchem Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte angesprochen und lösungsorientierte Denkansätze präsentiert und diskutiert werden. Diesmal wurden die Themenbereiche „Klimawandel, demographischer Wandel und Wirtschaftswandel" unter dem Blickwinkel ihrer Auswirkungen auf die Siedlungswasserwirtschaft behandelt und Kooperationsmöglichkeiten vorgestellt. „Grundsätzlich ist der Infrastrukturtag so konzipiert“, erläutert DI Theodor Steidl, Leiter des Referates Allgemeine Wasserwirtschaft beim Amt der Salzburger Landesregierung, „dass er jährlich stattfinden soll, wobei auch andere Messen infrage kämen. An Themen herrscht kein Mangel, denkbar wären Infrastrukturtage zu den Bereichen Energie, Telekommunikation, privater und öffentlicher Verkehr, Schutz vor Naturgefahren und natürlich auch weiterhin Wasser. Als Zielgruppe haben wir vor allem die Bürgermeister und Amtsleiter der Gemeinden im Visier“.
(Quelle: S24)

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