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91 „Schalttags-Geburtstagskinder“ in der Stadt Salzburg: Happy Birthday!

Streng genommen haben sie alle nur alle vier Jahre Geburtstag, aber die meisten feiern diesen Ehrentag jedes Jahr entweder vor - oder nach: Heute, 29. Februar, haben insgesamt 91 Salzburgerinnen und Salzburger mit Hauptwohnsitz in der Mozartstadt Geburtstag.

Von den insgesamt 91 Geburtstagskindern sind 59 Frauen und 32 Männer. Der älteste Jubilar wird 88 Jahre, die jüngste Jubilarin ganze vier Jahre alt. 
 

Geburtstags-Brief vom Bürgermeister

Seinen - wenn man es genau nimmt zwölften Geburtstag - feierert heute Fritz Haseke. Als Bub, erinnert sich Fritz Haseke, habe er sich immer über den Brief des Bürgermeisters gefreut, der persönlich zum Geburtstag gratulierte. Der Salzburger ist nämlich an einem Schalttag zur Welt gekommen. Er wird heute 48 Jahre alt und feiert seinen zwölften Geburtstag.
Obwohl Haseke nur alle vier Jahre einen solchen hat, ist kein großes Fest geplant, er sieht dem Tag vielmehr pragmatisch entgegen: “Der 29. fällt heuer auf einen Mittwoch. Ich werde am Stammtisch ein Bier trinken, weil der Mittwoch immer der ‘Fortgeh-Tag’ ist”, sagte er. Spät werde es nicht werden, weil er am folgenden Tag gleich in der Früh einen Termin habe.

Feier auch ohne Geburtstag im Kalender

Benachteiligt habe er sich nie gefühlt, wenn sein Geburtstag nicht auf dem Kalender vorkam, sagte der Salzburger zur APA. “Gefeiert worden ist ja trotzdem immer. Angestoßen wurde um Mitternacht. In den vergangenen Jahren hat es sich so ergeben, dass ich immer gemeinsam mit zwei Bekannten gefeiert habe, die am 26. Februar Geburtstag haben.” Ein größeres Fest gab es, als Fritz Haseke 40 wurde – was er allerdings weniger auf den seltenen Geburtstag zurückführt, sondern auf eine “gewisse Affinität zum Dezimalsystem”. Aus diesem Grund soll es zum 50er ein größeres Fest geben – auch wenn der Schalttag in zwei Jahren fehlt.

Lieber 20 Schilling als Brief von Bürgermeister

Einen eher pragmatischen Zugang zu seinem Geburtstag hatte der Salzburger offenbar auch als Kind: Anlässlich eines Bürgermeister-Schreibens meinte er nämlich, dass ihm 20 Schilling eigentlich lieber wären als ein Brief. Das hat ihm sein Vater gesagt, als er schon erwachsen war. (APA)
(Quelle: S24)

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