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Ab in den Garten: Tipps und Trends für das Frühjahr 2014

Alois Hintringer von der Gärtnerei Zmugg in Salzburg-Leopoldskron. SALZBURG24/Schuchter
Alois Hintringer von der Gärtnerei Zmugg in Salzburg-Leopoldskron.

Die warmen Temperaturen der letzten Tage locken Salzburgs Hobby-Gärtner ins Freie, um den hauseigenen Garten oder den Balkon auf Vordermann zu bringen und für den Sommer vorzubereiten. Was im April schon gepflanzt werden darf, was noch warten muss und welche Trends es für 2014 gibt, verrät uns Alois Hintringer von der Salzburger Gärtnerei Zmugg.

„Die Leute können es jetzt ja schon gar nicht mehr erwarten, in ihrem Garten zu werkeln", freut sich Alois Hintringer von der Gärtnerei Zmugg. Dass das Garteln aber auch viel Geduld braucht, damit es nicht zur Pflanzerei wird, zeigt sich spätestens jetzt: Bevor irgendetwas gepflanzt werden kann, müssen die Beete zunächst vom Unkraut befreit werden, das durch die frühzeitig warmen Temperaturen bereits wuchert.

Keine empfindlichen Pflanzen in den Garten

In diesen Tagen können bereits die ersten Mittelmeerpflanzen und Kübelpflanzen ins Freie gestellt werden. Für den Balkon bieten sich Anfang April Margariten und Belagonien an. Mit allen Lieschen- und Begonienarten sollte man aber auf jeden Fall noch warten, so Hintringer im Gespräch mit SALZBURG24. Zur Zurückhaltung rät der Experte jetzt auch noch bei sämtlichen Gemüsepflanzen, wie Salate, Gurken oder Paprika. Eine frostige Nacht, wie es im April ja noch vorkommen kann, „hängt denen dann sicher 14 Tage nach". Ich empfehle, alle wärmebedürftigen Pflanzen nicht vor Anfang Mai hinauszustellen oder zu pflanzen", so Hintringer.

Trend zum Garteln reißt nicht ab

Den Garten-Trend, der seit einigen Jahren auch vermehrt bei jüngerem Publikum festzustellen ist, erklärt sich Hintringer so: „Die Leute brauchen einfach eine Kümmerei. Viele haben einen Hund, aber auch Pflanzen sind eine Kümmerei und der Vorteil ist, die können nicht jammern und sind angenehmer als ein Viech". Das beeinflusst auch die Trends und das Kaufverhalten.

Pflegeleicht sollte es sein

Die Pflanzen dürfen den Hobby-Gärtnern nicht zu viel Arbeit machen. Dementsprechend sind die beliebtesten Pflanzen für Garten und Balkon auch die pflegeleichtesten. „Wir verkaufen jene Pflanzen am Besten, die die jungen Balkon- und Terrassenbesitzer am Wochenende entlasten, wenn sie nicht da sind. Das sind zum Beispiel, Mandevilla oder Sundaville, die sind besonders unkompliziert", erklärt Hintringer. Mengenmäßig am meisten gekauft werden bei Zmugg jedoch Belagonien in allen möglichen Farben und Varianten, oder das Zauberglöckchen, das ebenfalls über ein sehr breites Farbspektrum verfügt – von Weiß über Gelb bis hin zu verschiedenen Rottönen und Blau – und besonders temperatur- und trockenheitsresistent ist. „Und bei den jungen Hobby-Gärtner gehe der Trend immer mehr zu Gewürzen und Gräsern", so Hintringer, der abschließend allen Pflanzenliebhabern noch folgende wertvolle Tipps auf den Weg gibt:

  • Beim Pflanzen ist das wichtigste, dass gute Erde verwendet wird
  • Die Erde muss gut befeuchtet und mit Dauerdünger versehen sein
  • Beim Einpflanzen oder Umtopfen immer die Wurzeln befeuchten und angießen, prinzipiell nie Welkes verpflanzen
  • Absolutes NoGo: Planzenballen aufreißen, die Rissen entwickeln sich zu potentiellen Faulstellen
  • Gießen, gießen, gießen
(Quelle: S24)

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