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"Art&Antique": 37. Kunst- und Antiquitätenmesse in Salzburg

Es sind genau 37 Kunst- und Antiquitätenhändler, die sich heuer zu Ostern zur 37. Ausgabe der Kunst- und Antiquitätenmesse in der Salzburger Residenz treffen.

Von 31. März bis zum 9. April bieten laut Aussendung "die Besten" dieses Faches unter dem neuen, "zeitgemäßen englischen" Namen "Art&Antique" Kunst-Stücke aus vielen Epochen und Stilen, von der gotischen Madonna, Designobjekten des Wiener Jugendstils, seltenen Bauernmöbeln und Teppichen bis zu den Klassikern der Moderne, ausgesuchtem Vintage-Schmuck und zeitgenössischer Kunst.

Warhol, Picasso und Schiele auf „Art&Antique“

Die Künstlernamen, die bei dieser traditionsreichen Leistungsschau des deutsch-österreichischen Kunsthandels zur Schau und zum Kauf angeboten werden, sind prominent: So hängen Bilder von Andy Warhol neben einem Picasso, ein Alex Katz neben Egon Schiele und zwischendrin sogar ein Lucas Cranach, nämlich das Porträt Martin Luthers aus dem Jahr 1525. Daneben Emil Nolde und Maria Lassnig, natürlich und erwartungsgemäß auch die im Kunsthandel "omnipräsenten" Arbeiten von Arnulf Rainer, Hermann Nitsch und Alfons Walde. Daneben und leichter übersehbar sind die Arbeiten von Willy Eisenschitz, Leo Putz, Werner Berg, Siegfried Anzinger, Max Pechstein oder Josef Lauer, dessen Ölbild "Großes Blumenstück mit Obst und Kürbis" aus dem Jahr 1848 atmosphärisch-ästhetisches Titelbild sein könnte für diese gediegen-bürgerliche Verkaufsausstellung am Rande der Salzburger Osterfestspiele.

Erwachsene zahlen 13 Euro, Kinder nichts

Handwerklich umwerfend raffinierte Möbel aus dem Wien der Jahrhundertwende stehen neben bayerisch-barocken Bauernmöbel, und eine Berliner Kommode von 1740 kontrastiert einen rosarot bemalten "Vogerl- und Polsterlkasten", der 1837 eine Werkstatt in Oberösterreich verließ. Abgerundet wird die auf das zahlungskräftige und internationale Publikum der Osterfestspiele zugeschnittene "Art&Antique" mit Schmuck aus mehreren Jahrhunderten, ebensolchen Teppichen, geschnitzten Madonnen, alten Lampen aller Bauweisen, Ikonen, Hinterglas-Devotionalien, einem Singvogel-Automaten aus dem Paris des Jahres 1890 und einer langen Liste von mehr oder weniger originellen und historischen Objekten. Die Eintrittspreise sind heuer mit 13 Euro festgesetzt, Kinder zahlen nichts und werden professionell beschäftigt. In den vergangenen Jahren kamen jährlich rund 15.000 Zuschauer und sorgten laut Veranstalter für "gute Verkaufszahlen". (APA)
(Quelle: S24)

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