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Belgischer Bus kollidiert mit Viadukt

Ein belgischer Reisebus mit Jugendlichen an Bord wollte Sonntagnachmittag von der Humboldtstraße in der Stadt Salzburg kommend in die Rainerstraße einbiegen. Dabei unterschätzte der Fahrer des Busses den Radius und kollidierte mit der rechten Hinterseite des Fahrzeuges mit dem Viadukt.

Der 60-jähriger Buslenker fuhr gegen 17.20 Uhr in Richtung Rainerstrasse. In weiterer Folge wollte er entsprechend der Beschilderung nach rechts in die Rainerstrasse in Richtung des Eisenbahnviaduktes einbiegen. Da an der Kreuzung auf der Rainerstrasse eine bauliche Fahrbahnteilung besteht, ist ein Einbiegen für Reisebusse nur in großem Radius möglich. Der Lenker schätzte die Kurve falsch ein, befuhr mit den hinteren Reifen den Gehsteig und streifte somit mit der rechten Fahrzeugseite den Brückenüberhang. Er stieß mit einer Stehsäule des Busses gegen den Beton der Brücke, wodurch Seitenscheiben geborsten sind und das Glas in den Innenraum flog. Insgesamt wurden durch die seitliche Kollision drei Seitenscheiben auf der rechten Fahrzeugseite beschädigt. Der Berufskraftfahrer konnte ohne fremde Hilfe sein Fahrzeug wieder zurücksetzen und in der Humboldtstraße abstellen. Der Reisebus war mit 32 Schülern und 9 Lehrkräften besetzt. Die Polizei teilte in einer Presseaussendung mit, dass bei diesem Unfall zwei Personen leicht verletzt wurde. Die Businsassen wurden durch das Rote Kreuz psychologisch betreut.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.04.2021 um 11:43 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/belgischer-bus-kollidiert-mit-viadukt-59327869

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