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Betreiber von drei Salzburger Innenstadt-Lokalen pleite

Der Betreiber musste Konkurs anmelden (Symbolbild). Bilderbox
Der Betreiber musste Konkurs anmelden (Symbolbild).

Am Salzburger Landesgericht ist am Dienstag ein Konkursverfahren über jene Betreiberfirma eröffnet worden, die bis vor kurzem noch drei Lokale in der Salzburger Innenstadt betrieb. Dazu zählen die "Watzmann Bar", die "Humboldt Stubn" und das Café "Rialto". Rund 39 Gläubiger sind laut Kreditschutzverband von 1870 betroffen.

Laut Aussendung des Alpenländischen Kreditorenverbands Europa (AKV) führte die Walsom Beteiligungs GmbH seit 2007 das "Watzmann", seit 2009 das "Rialto" und seit 2013 die "Humboldt Stubn". Im Laufe des heurigen Jahres wurden dann alle drei Lokale verkauft. Das "Watzmann" bereits im Februar, im Mai folgte das "Rialto" und zum Schluss die "Humboldt Stubn". Letztere hat Mitte September mit neuen Eigentümern wieder aufgemacht. Übernommen haben die beiden Gastronomen Martin Sönmezay und Michael Kalhammer, die auch das angrenzende "Halfmoon" führen.

Lokal-Betreiber mit 500.000 Euro Schulden

Der Verkauf von "Watzmann" und "Rialto" ergab 195.000 Euro. Laut AKV Europa gäbe es keine Bemühungen, die Gesellschaft zu sanieren. Die Schulden betragen insgesamt 500.000 Euro. Gläubiger haben nun bis Mitte Dezember Zeit, ihre Ansprüche zu melden.

Laut ORF-Salzburg seien alle drei Lokale umsatzstark gewesen, deshalb habe der rasche Verkauf überrascht. Inzwischen sind alle drei Lokale in neuen Händen und seien gut ausgelastet.

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