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Betrug in Salzburger Reisebüro: Polizei sucht Geschädigte

Die Kunden bezahlten, doch das Geld kam bei den Veranstaltern nie an. (Symbolbild) APA/HELMUT FOHRINGER
Die Kunden bezahlten, doch das Geld kam bei den Veranstaltern nie an. (Symbolbild)

Ein 22-Jähriger hat in seinem Reisebüro in der Elisabeth-Vorstadt in der Landeshauptstadt Geld für Flüge und Reisen entgegengenommen, diese aber nie gebucht. Stattdessen finanzierte er mit dem Bargeld seine Spielsucht. Der Schaden liegt im fünfstelligen Eurobereich. Die Polizei bittet Geschädigte sich zu melden.

Seit November letzten Jahres hat der Betreiber unzählige Kunden um ihr Geld betrogen, berichtet die Polizei. Reisende mussten Flüge oder gar ganze Reisen separat nachbuchen, das bezahlte Geld kam bei den Fluggesellschaften bzw. den Reiseveranstaltern nämlich nie an.

20 Betrugsopfer meldeten sich bei Polizei

Der türkische Staatsangehörige betrieb das Reisebüro um sich seine Spielsucht zu finanzieren. Dabei ist ein Schaden im mittleren bis hohen fünfstelligen Eurobereich entstanden. Bei der Polizei haben sich bislang um die 20 Geschädigte gemeldet, die Beamten gehen aber von weiteren Opfern aus. Wer ebenfalls in genanntem Reisebüro gebucht hat, der solle sich bei der nächsten Polizeidienststelle oder dem Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos zu melden, erklärt die Polizei.

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