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Betrugsmasche mit Paysafe-Codes

Der unbekannte Täter überlistete die unwissende Mitarbeiterin mit einem raffinierten Trick. Bilderbox
Der unbekannte Täter überlistete die unwissende Mitarbeiterin mit einem raffinierten Trick.

Eine Trafik in der Stadt Salzburg wurde Opfer eines Betruges mit Paysafecards.

Ein unbekannter Täter teilte einer Angestellten am Dienstag telefonisch mit, dass bei einer bestimmten Serie von Paysafecards ein Upgrade erforderlich sei. Nach Übermittlung der Codedaten seien die Cards als entwertet zu kennzeichnen. Über diesen Vorgang würde am nächsten Tag eine Faxbestätigung zugestellt.

Falsche Angaben

Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter der Technikabteilung eines Großhändlers für Tabakwaren aus. Dem Mann gelang es, der Angestellten insgesamt fünfzehn Codes im Wert von je 100 Euro herauszulocken.

Die Frau teilte dies ihrem Chef mit. Durch eine unverzügliche Kontaktaufnahme mit der tatsächlichen Betreiberfirma konnte die Sperre von drei Cards durchgeführt werden.

1200 Euro erbeutet

Zwölf betrügerisch heraus gelockte Codes im Nennwert von 1200 Euro wurden aber vom unbekannten Anrufer innerhalb weniger Minuten abgesaugt und virtuell transferiert, sprich eingelöst. Im vergangenen halben Jahr sind etwa sieben solcher Betrugshandlungen bei der Kripo Salzburg bekannt geworden.

Vorsicht bei Paysafecards

Die Paysafecards bestehen aus einem 16-stelligen Pin-Code und werden vorwiegend als Zahlungsmittel in einem Webshop in den Bereichen der Onlinespiele und Onlinedienstleistungen, Musikdownloads und Wetten verwendet. Die Betragsgrenze für anonyme Kunden beträgt 100 Euro pro Card. Erworben werden diese Cards vorwiegend in Tankstellen und Trafiken. Von den tatsächlichen Betreiberfirmen der Paysafecards werden niemals Codes telefonisch abgefragt.

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