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Bombendrohung in Zug: Polizei schnappt mutmaßliche Täterin nach zwei Jahren

Am 19. Jänner 2015 wurde in einem Zug in Salzburg ein Zettel mit einer Bombendrohung gefunden. Der Salzburger Hauptbahnhof wurde evakuiert. Am Freitag konnte der Fall teilweise geklärt werden, so die Polizei in einer Aussendung.

Durch Tatortbeamte sind im Jänner 2015 nach einem Bombenalarm Spuren in der Zuggarnitur gesichert worden, unter anderem Fingerabdrücke auf dem Stück Papier mit der Bombendrohung. Die Ermittlungen wurden weitergeführt, jedoch brachte ein Abgleich mit der Datenbank des Bundeskriminalamtes kein Ergebnis.

21-Jährige wegen Betrugs verhört

Im Februar 2017 haben Beamte der Polizei Wals einer 21-jährigen Deutschen, die in der Stadt Salzburg wohnt, wegen eines Betrugsdeliktes Fingerabdrücke abgenommen. Der Abgleich mit der Datenbank ergab, dass die Fingerabdrücke mit denen des Zettels ident sind.

Bombendrohung aus Spaß

Die Frau wurde einvernommen und zeigte sich gegenüber den Beamten des Kriminalreferates geständig. Sie gab an, den Zettel, zusammen mit einer anderen Frau, geschrieben zu haben. Sie habe den Zettel aus Spaß und zum Zeitvertreib geschrieben und sich damals bei der Polizei melden wollen. Aufgrund der medialen Berichterstattung habe ihr der Mut gefehlt.

Die 21-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

(Quelle: S24)

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