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Bosnien-Herzegowina verteidigt Titel bei Integrations-Fußball-WM

Das Siegerteam aus Bosnien-Herzegowina. FMT-Pictures/TA
Das Siegerteam aus Bosnien-Herzegowina.

Wie bereits im Vorjahr setzte sich am Sonntag beim Salzburg-Finale der Casinos Austria Integrations-Fußball-WM erneut die Mannschaft auf Bosnien-Herzegowina durch, bei den Damen waren die Türkinnen siegreich.

"Tiki-Taka heißt auch auf Bosnisch Tiki-Taka," lacht Teamcoach Mersudin Selak. "Und das funktioniert auch bei uns genauso: 'Zack-Bumm-Tor!'" Die Vorjahressieger haben auch im Jubiläumsturnier, bei der zehnten Auflage, im Finale gegen das Heimteam Österreich mit Kapitän Bojan Petronijevic, klar mit 4:0 gewonnen. Somit schaffen Mersudin Jukic & Co, die zu Jahresbeginn schon den Salzburger Stier gewonnen haben, das Turnier-Double. Dritter wird das Team Albanien.

Die ZEHNTE. Danke an Casinos Austria, an Offener Himmel, Österreichische Bundesbahnen (ÖBB), @ARA Reinwerfen,...

Posted by Casinos Austria Integrationsfußball WM on Donnerstag, 4. Juni 2015

Thailand-Damen sorgen für ordentlich Stimmung

Bei den Damen war die Türkei das klar überlegene Team, der Pokal wurde vom Türkischen Generalkonsul Evren Gürsel überreicht. Und in der Fanwertung waren die Thailand-Damen eindeutig das beste Team des Jahres. „So eine Fan-Stimmung“, waren sich alle einig, „hätte wohl so manch großer Klub gerne“.

Gemeinsamkeiten betonen statt Unterschied hervorheben

182 Länderpartien wurden an diesen beiden Salzburger Turniertagen gespielt. Probleme zwischen den Ländern hat es „wie immer“ kein einziges gegeben. „Wenn man die Gemeinsamkeiten betont, dann sind die Unterschiede nicht mehr so wichtig“, sagt der Präsident des Veranstaltervereins ‚Sport spricht alle Sprachen‘, Erwin Himmelbauer. „Und ein gemeinsames Hobby verbindet. Darum haben wir auch ganz einfach die Asylwerber aus der benachbarten Zeltstadt zum Mitspielen eingeladen. Alles kein Problem.“

Hoher Besuch hat sich zum Ehrenanstoß am Donnerstag mit dem Salzburger Erzbischof Franz Lackner, dem Türkischen Generalkonsul Gürsel und dem 102-jährigen Präsidenten der Kultusgemeinde Marko Feingold eingefunden. Feingolds Geburtstag wurde mit einem vielhundertstimmigen ‚Happy Birthday‘ und einem Teamleiberl mit der Nummer 102 gefeiert. Bewährt hat sich auch die Idee, das Turnier am Feiertag mit einer religionsverbindenden Andacht für alle zu beginnen: „So funktioniert Integration!“

(Quelle: S24)

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