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BP-Wahl: Bundesland Salzburg mehrheitlich für Hofer

Salzburg stimmte mehrheitlich für Norbert Hofer als Bundespräsidenten. APA/HERBERT NEUBAUER
Salzburg stimmte mehrheitlich für Norbert Hofer als Bundespräsidenten.

Würde nur das Ergebnis in Salzburg zählen, Norbert Hofer wäre mit deutlichem Abstand Bundespräsident geworden. 55,1 Prozent der Wähler stimmten im Bundesland für den FPÖ-Kandidaten, 44,9 Prozent im Umkehrschluss für Alexander Van der Bellen. Die Landeshauptstadt selbst votierte hingegen mit ähnlich klarem Abstand für den ehemaligen Grünen-Chef.

Im ersten Wahlgang lag die Wahlbeteiligung (vor Auszählung der Briefwählerstimmen) im Land Salzburg bei 62 Prozent und erreichte schlussendlich mit 69,5 Prozent einen durchaus beachtlichen Wert. Auch im zweiten Wahlgang liegt die Wahlbeteiligung am Wahltag bei 62 Prozent. Die finale Wahlbeteiligung wird unter Einbeziehung der Briefwahlstimmen auf über 72 Prozent geschätzt. Der Anteil ungültiger Stimmen ist von 2,7 Prozent im ersten Wahlgang auf 4,4 Prozent im zweiten Wahlgang deutlich gestiegen.

Wahlbeteiligung in St. Koloman am höchsten

Die höchste Wahlbeteiligung gab es in der Gemeinde St. Koloman (76,7 Prozent), am wenigsten Wahlberechtigte haben in Tweng ihre Stimme abgegeben (34,7 Prozent). Tweng ist allerdings gleichzeitig jene Gemeinde, in welcher anteilig die meisten Wahlkarten ausgestellt wurden. In Hintersee gibt es mit 10,1 Prozent den höchsten Anteil ungültiger Stimmen, in der Stadt Salzburg und in Forstau haben nur 2,7 Prozent ungültig votiert.

Das Wahlergebnis in der Gemeinde Seekirchen am Wallersee ähnelt dem Bundesergebnis am meisten – der Unterschied beträgt lediglich 0,1 Prozentpunkte. In Muhr hingegen ist es genau umgekehrt, hier gibt es mit 35,2 Prozentpunkten den größten Unterschied zum Ergebnis auf Bundesebene.

Screenshot/Land Salzburg Salzburg24
Screenshot/Land Salzburg

Van der Bellen in zehn Salzburger Gemeinden voran

Anders als beim ersten Wahlgang, liegt Norbert Hofer nicht in allen 119 Gemeinden vor Alexander Van der Bellen. Allerdings schafft es Alexander Van der Bellen lediglich in zehn Gemeinden auf den ersten Platz, konkret in der Stadt Salzburg (56,2), in Mattsee (54,2), Anif (54,1), Elsbethen (53), Oberalm (52,6), Leogang (52,5), Elixhausen (51,8), Strobl (50,2) und Koppl (50,1). In Bergheim und Hallein erreichen beide Kandidaten 50 Prozent, wobei in Bergheim Alexander Van der Bellen eine Stimme Vorsprung auf Norbert Hofer hat, während in Hallein Norbert Hofer eine/einen Wähler/Wählerin mehr von sich überzeugen konnte.

Hofer schafft in neun Gemeinden Dreiviertelmehrheit

Norbert Hofer erreicht in 109 der 119 Salzburger Gemeinden mindestens 50 Prozent der Stimmen. In 33 Gemeinden gelingt es ihm mindestens zwei Drittel der Wählerinnen und Wähler für sich zu gewinnen und in neun Gemeinden überspringt er sogar die Hürde für eine Dreiviertelmehrheit.

Hier findet ihr detaillierte Ergebnisse für eure Gemeinde.

Briefwähler fehlen noch für Salzburg

In den Bundeslandzahlen fehlen noch die Briefwähler: Im Salzburg waren für den zweiten Wahlgang 49.390 Wahlkarten beantragt worden. Das entspricht bei mehr als 393.583 Wahlberechtigten rund 12 Prozent der möglichen Stimmen.

(APA/SALZBURG24)

(Quelle: S24)

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