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Burgstaller ehrt langährige Rot Kreuz-Mitarbeiter

Das Rote Kreuz hat in Salzburg langährige Tradition und beruht auf den Einsatz zahlreicher freiwilliger Helfer. Landeshauptfrau Burgstaller ehrte am Donnerstag einige langährige Mitarbeiter.

"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes leisten jährlich hunderttausende Stunden ehrenamtlich und sind rund um die Uhr für die Gesundheit unserer Bevölkerung im Einsatz." Dies betonte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bei einem Festakt am Donnerstag in der Salzburger Residenz, bei dem insgesamt 29 Rot-Kreuz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit mit Feuerwehr- und Rettungsmedaillen des Landes ausgezeichnet wurden. "Pro Frau und Mann und Jahr werden beim Roten Kreuz durchschnittlich 400 bis 600 Stunden an hoch qualifizierter ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Zählt man die Stunden der 28 ausgezeichneten Ehrenamtlichen hoch, ergibt sich bei einem Durchschnitt von 500 Stunden jährlich eine Gesamtzeit von insgesamt fas 400.000 Stunden und somit mehr als 45 Jahren unentgeltlich geleisteter Arbeit im Dienst der Allgemeinheit", rechnete die Landeshauptfrau vor.

Rotes Kreuz hat Tradition

Aus einer Kleinorganisation von Krankenträgern habe sich in Salzburg seit 1909 bis heute ein flächendeckender Rettungs- und Notfalldienst mit zirka 2.300 ehrenamtlichen und 200 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 250 Zivildienern entwickelt, der jährlich rund eine Million Einsatzstunden in seinen neun Bezirksstellen und 28 Ortsstellen leistet. Nahezu 50 Prozent der Bevölkerung beanspruchen die Dienste des Roten Kreuzes, die sich neben dem Rettungswesen unter anderem auch auf acht Seniorenhäuser, ein Tageszentrum, die Hauskrankenpflege, Essen zuhause mit mehr als einer viertel Million Mahlzeiten pro Jahr erstrecken. Für die fast 200.000 Krankentransporte pro Jahr legen die mehr als 200 Fahrzeuge des Roten Kreuzes zusammen pro Jahr rund sechs Millionen Kilometer zurück. Ein besonderer Grund zur Freude sei auch, dass die Jugendgruppen des Roten Kreuzes, die seit nunmehr 27 Jahren bestehen, immer wieder hervorragende Leistungen zeigen und sich die Mädchen und Buben voll mit dem Gedanken Henry Dunants identifizieren. "Diese beeindruckende Bilanz ist ein Zeichen dafür, dass das Rote Kreuz eine zukunftsorientierte, dynamische Organisation mit hervorragenden haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen und einer effizienten Führung ist. Deshalb ist es recht und billig, den Dank des Landes Salzburg für den engagierten Einsatz auszudrücken.

40 Jahre für die Bevölkerung

Die Feuerwehr- und Rettungs-Medaille des Landes Salzburg in Silber für 40 Jahre verdienstvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Rettungswesens erhielten Abteilungskommandant Johann Dressler, Dienststelle St. Johann, Hauptsanitätsmeister Franz Helminger, Freiwillige Kolonne Straßwalchen, Kolonnenkommandant Josef Löcker, Dienststelle Werfen, Bereitschaftskommandant Johann Penninger, Freiwillige Kolonne Flachgau Nord, Oberrettungsrat Obermedizinalrat Dr. Wolfgang Rößlhuber, Freiwillige Kolonne Straßwalchen, und Hauptsanitätsmeister Johann Winkler, Freiwillige Kolonne Straßwalchen.

25 Jahre im Dienst der Rettung

Für 25 Jahre verdienstvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Rettungswesens wurden Sanitätsmeister Peter Ahorner, Freiwillige Rettungskolonne Salzburg-Stadt, Sanitätsmeister Hannes Arnold, Dienststelle Werfen, Obersanitätsmeister Franz Barth, Freiwillige Kolonne Straßwalchen, Obersanitätsmeister Thomas Eder, Dienststelle Saalbach, Bereitschaftskommandant Martin Edlinger, Dienststelle Hof, Kolonnenkommandant Dr. Johann Gruber, Dienststelle Altenmarkt, Bereitschaftskommandant Mag. Andrea Gürtler, Dienststelle Mauterndorf, Obersanitätsmeister Johann Hetz, Dienststelle Mittersill, Sanitätsmeister Anna Hörmannseder, Dienststelle St. Johann, Kolonnenkommandant Hermann Hotter, Freiwillige Rettungskolonne Salzburg-Stadt, Hauptzugsführer Hermine Kößlbacher, Dienststelle Mariapfarr, Obersanitätsmeister Hubert Leitinger, Dienststelle St. Martin bei Lofer, Obersanitätsmeister Alfred Möschl, Dienststelle Saalfelden, Kolonnenkommandant Medizinalrat Dr. Josef Mühlthaler, Dienststelle Rauris, Sanitätsmeister Josef Oberauer, Dienststelle Altenmarkt, Hauptzugsführer Karl Pfeifenberger, Dienststelle St. Michael, Obersanitätsmeister Norbert Rauchenwald, Dienststelle Mittersill, Hauptsanitätsmeister Ing. Gerhard ReischI, Freiwillige Kolonne Flachgau Nord, Sanitätsmeister Alfred Peter Steinbacher, Freiwillige Rettungskolonne Salzburg-Stadt, Hauptsanitätsmeister Helmut Steiner, Dienststelle Mariapfarr, Kolonnenkommandant Helmut Steinkogler, Freiwillige Kolonne Flachgau Nord, und Abteilungskommandant Wolfgang Stöllinger, Dienststelle Hallein, mit der Feuerwehr- und Rettungs-Medaille des Landes Salzburg in Bronze ausgezeichnet.
(Quelle: S24)

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