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Wer war im Lokal?

Erneut Covid-Aufruf in Stadt Salzburg

Restaurant im Stadtteil Itzling betroffen

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Der aktuelle Corona-Aufruf richtet sich an Personen, die am 27. August von ca. 14 bis 15 Uhr im Innenraum des "ALPIS" Restaurant in Salzburg-Itzling waren. (SYMBOLBILD)

Nach dem positiven Corona-Test einer Person in der Stadt Salzburg unternimmt die Gesundheitsbehörde vorsorglich einen weiteren öffentlichen Aufruf: Dieser richtet sich an jene, die am gestrigen Donnerstag in der Zeit von ca. 14 bis 15 Uhr im Innenraum des "ALPIS" Restaurant in der Itzlinger Hauptstraße waren.

Salzburg

Diejenigen sollen ihren Gesundheitszustand genau beobachten, teilte die Stadt Salzburg in einer Pressemitteilung mit. Bei Auftreten von Symptomen, wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Schnupfen oder dem plötzlichen Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns gilt es umgehend die Gesundheits-Hotline 1450 zu kontaktieren.

(Quelle: SALZBURG24)

Ein halbes Jahr Corona in Salzburg

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Ein Virus, das die Welt erschüttert. So könnte man die vergangenen sechs Monate auch im Land Salzburg beschreiben. Am 29. Februar – also nahezu vor einem halben Jahr – wurde die erste Coronavirus-Infektion in Salzburg bestätigt. Wir werfen einen Blick zurück.

Bis zum heutigen Freitag (Stand 16.30 Uhr) gibt es 1.640 Coronavirus-Infektionen, dabei sind aktuell 164 Menschen im Land aktiv infiziert. Diesen Wert gab es in Salzburg zuletzt Ende April. 39 Personen sind bisher verstorben und 1.428 wieder genesen. Mehr als 57.000 behördlich angeordnete Tests gab es bisher, dazu kommen bisher rund 28.200 Abstriche im Rahmen des Tourismus-Screenings, welches ab September ausgeweitet wird.

Corona-Ampel kommt zum Einsatz

"Auch nach einem halben Jahr, das uns vielleicht auch durch die Intensität länger vorkommt, wissen wir eines gewiss: Das Virus ist immer noch unter uns, und wir müssen damit leben", so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP), der einen Ausblick auf den Herbst macht: "Ich denke, wir sind gut gerüstet, weil wir viel gelernt haben und schnell reagieren können. Die Spitäler sind gut aufgestellt, auch die Lager mit den Schutzausrüstungen sind ausreichend gefüllt und werden noch aufgestockt."

 

Salzburg wird laut Stöckl die Corona-Ampel des Bundes umsetzen, um dann bezirksweise und situationsgerecht reagieren zu können.

Hat sich Salzburgs Strategie bewährt?

Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz hat die Gesundheit der Bevölkerung vom ersten Tag an im Fokus, die Strategie dafür habe sich nicht grundlegend geändert: "Nach wie vor gilt es, die Ausbreitung der Krankheit bestmöglich einzudämmen. Dazu gehört, dass wir Infizierte und deren nahe Kontaktpersonen isolieren. So bekommen wir auch die Cluster in den Griff. Aber alles, was wir als Behörden und als Mediziner tun, ist obsolet, wenn der Einzelne nicht mithilft", appelliert Juhasz und wiederholt noch einmal die Grundregeln für jedermann: "Hände waschen, Abstand halten, auch im privaten Bereich. Das würde uns gerade im Herbst enorm helfen, weil dadurch auch andere Krankheiten, die durch Tröpfchen übertragen werden, verhindert werden und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird."

Es gab in den vergangenen sechs Monaten Tage, die sich ins Gedächtnis eingebrannt haben, wie zum Beispiel das vorzeitige Ende der Wintersaison, als am 15. März die Seilbahnen zusperrten. Oder das Osterwochenende Mitte April, das so ganz anders war als sonst. Auch der 25. März bleibt in Erinnerung, als in Salzburg der erste Patient an Covid-19 verstarb. Der Tag mit den meisten Neuinfektionen war der 26. März, am 2. April wurde die Höchstzahl der aktiv Infizierten mit 833 erreicht. Die meisten behördlich angeordneten Tests gab es mit 1.443 am 29. April, am 10. April gab es mit 78 die meisten an einem Tag Genesenen.

Alter der Infizierten hat sich geändert

Waren im Frühling noch der Pinzgau und Pongau am meisten betroffen, ist das Coronavirus mittlerweile in den Zentralraum "gewandert". Derzeit gibt es im Land Salzburg 30,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner, die Stadt Salzburg mit 41,3 und der Flachgau mit 53,4 liegen deutlich über diesem Wert. Geändert hat sich auch das Alter der Infizierten, sie werden immer jünger. Die größte Gruppe ist derzeit die 15- bis 34-Jährigen, vor ein paar Monaten waren es noch die 35- bis 54-Jährigen.

Zahl der betroffenen Gemeinden steigt

Schnelles Contact Tracing, um die Infektionsketten zu unterbrechen und die Cluster möglichst schnell einzudämmen, dieses große Ziel haben Behörden wie Mediziner gemeinsam. "Es scheint sich mehr auf lokale Ausbrüche zu konzentrieren", meint Gernot Filipp von der Salzburger Landesstatistik. Die Zahl der betroffenen Gemeinden ist im Laufe der Zeit gesunken. Am 29. März waren es zum Beispiel 95, am 29. Mai dann nur mehr sechs, bis 28. August ist die Zahl dann wieder auf 35 gestiegen.

Aufgerufen am 26.10.2020 um 07:11 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/corona-aufruf-in-stadt-salzburg-lokal-im-stadtteil-itzling-betroffen-92087620

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