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Das sind Salzburgs Obusse von 1956 bis heute

Die neue Obus-Generation der Salzburg AG wurde am Dienstag mit Stolz der Öffentlichkeit präsentiert. Zudem wurde die Marke „Stadtbus“ abgeschafft und die Marke Obus wieder eingeführt. Für SALZBURG24 Grund genug, auf die Geschichte des Salzburger Obusses zurückzublicken.

Die erste Obus-Linie wurde im Jahr 1940 in Salzburg eingeführt. Der Bus fuhr vom Herbert-von-Karajan-Platz durch das Siegmundstor bis nach Maxglan. Zwei Jahre wurde der Obusring Bahnhof-Zentrum-Lehen-Maxglan in Betrieb genommen. 1944 wurde die Obuslinie "A" nach Obergnigl eröffnet. Bis in die 50er Jahre fuhr der Obus auf den Spuren der ehemaligen Stadtbahn über den Universitätsplatz und den Alten Markt durch die Altstadt. Als erste neue Obuslinie nach dem Zweiten Weltkrieg ging 1949 der „D“ vom Hauptbahnhof in die Alpensiedlung in Betrieb. 1951 entstand die Linie "B" (Liefering – Stadtzentrum). Der Kommunalfriedhof und der Stadtteil Itzling wurden 1956 mit der Linie "F" an das Obusnetz angeschlossen. Im selben Jahr nahm die Zentralgarage den Betrieb auf. Ab 1978 verlief die Obuslinie 6 von Parsch nach Itzling-West. Im Jahr 2011 zählte die Obus-Flotte 93 Fahrzeuge. Am 22. Mai 2012 stellte die Salzburg AG den neuen, topmodernen Obus vor. Die Fahrzeugflotte soll bis Ende des Jahres um insgesamt  zehn dieser neuen Busse erweitert werden. Die Salzburg AG befördert mit den insgesamt zehn Obus-Linien jährlich rund 38,4 Millionen Fahrgäste. Das derzeitige Obus-Netz beträgt 100 Kilometer.

Salzburgs Obusse von 1956 bis heute

Obus 123: 1956 beschafften die damaligen Salzburger Stadtwerke Verkehrsbetriebe drei Stück dieses Typs für die neue Obuslinie F von Itzling-Pflanzmann zum Kommunalfriedhof. Ab 1. Jänner 1965 liefen sie unter den Bezeichnungen 121 bis 123. Der letzte Obus dieser Baureihe wurde am 31. März 1976 ausgeschieden. Obus 178: Die erste Inbetriebnahme des Gelenk-Obus 178 war im September 1985. 2002 wurde er kurzzeitig außer Betrieb gestellt und ein Jahr später wieder unter dem Spitznamen „Trolli“ wieder eingeführt. Der Obus 178, ein Nostalgiebus der Salzburger Lokalbahn, kommt bis heute unter der Woche oft als Schülerverstärker zum Einsatz. Obus 109: Dieser Obus wurde Ende der 80er Jahre eingeführt und ist der letzte Vertreter von Steyr- Obussen in Österreich und zur Zeit der einzige Solo-Obus der Salzburger Flotte. Einst befuhren er und seine sieben Geschwister die Ringlinien 1 und 2, sowie die Linie 6. Das Fahrzeug mit dem Polizeilichen Kennzeichen S 161 KW kommt im weitläufigen Salzburger Obusnetz immer wieder bei Nostalgiefahrten oder bei bestellten Charterfahrten zum Einsatz. Niederflur-Obus, Typ2: Der Niederflur-Obus wurde erstmals 1994 in Salzburg in Betrieb genommen. Nach diversen Adaptierungsarbeiten fährt dieser Bus wieder seit Ende 2003 im Salzburger Liniennetz. Der Obus ist im Innenraum durch die gelben Handläufe leicht erkennbar. Obus, Typ3: Die Fahrzeuggeneration der Salzburger Niederflur-Gelenk-Obusse (Van Hool) umfasst 30 Stück und wurden zwischen 2000 und 2005 geliefert. Obus 301 – 303: Dieser Niederflur-Gelenk-Obus (Solaris) ging im Jahr 2009 zum ersten Mal in der Stadt Salzburg in Betrieb. Derzeit zählt die Fahrzeugflotte 23 dieser Obusse, noch in diesem Jahr sollen acht weitere dazukommen. Obus 321 - 330: Im Mai 2012 präsentierte die Salzburger Lokalbahn die neueste Generation der Obusse. Zehn dieser Niederflur-Obusse (Solaris) sollen bis Ende des Jahres angekauft werden. Das Design des Obus 321 - 330 gleicht erstmals einer Metro. Diese Busse fahren unter anderem bereits in Deutschland, Schweiz und Italien. Alle Infos rund um den Salzburger Obus gibt es HIER.
(Quelle: S24)

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