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Das war das Superblitzjahr 2017

Nicht nur in Salzburg gingen viele Blitze nieder. Neumayr/Archiv
Nicht nur in Salzburg gingen viele Blitze nieder.

1,8 Millionen Mal blitzte es 2017 in ganz Österreich, allein in Salzburg gingen knapp 187.000 Blitze nieder. Vor allem die Stadt Salzburg war in Sachen Blitzdichte ganz vorne dabei. Die vielen Entladungen schlugen sich auch in zahlreichen Schäden nieder.

Gegenüber dem Vorjahr blitzte es 2017 um 37 Prozent mehr. Diese heftige Bilanz schlägt sich auch im Schadensbarometer von UNIQA Österreich nieder. Während in den ersten neun Monaten 2016 rund 6,8 Millionen Euro für Blitzschäden ausbezahlt wurden, waren es im Vergleichszeitraum 2017 bereits 7,7 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 12 Prozent.

Salzburg ist aufgrund der hohen Blitzanzahl tiefrot gefärbt./UBIMET Salzburg24
Salzburg ist aufgrund der hohen Blitzanzahl tiefrot gefärbt./UBIMET

Jeder dritte Blitz verursacht einen Schaden

„Zu den häufigsten Schäden zählen defekte Elektrogeräte, in den schlimmsten Fällen kann ein Blitzeinschlag aber auch ein Haus zum Brennen bringen“, konstatiert Andreas Kößl, Vorstand der UNIQA Österreich. Laut Statistik des Versicherungsverbandes verursacht jeder dritte Blitzeinschlag auch einen Schaden. Dass eine Korrelation zwischen heftigen Blitzgewittern und hohen Schäden besteht, belegen Analysen von UNIQA Österreich und UBIMET. In der Steiermark wurden 2017 die meisten Versicherungsschäden registriert (siehe Grafik). Diese Werte decken sich auch mit den Auswertungen von UBIMET. Michael Fassnauer, UBIMET CEO: „Die Steiermark ist wieder Spitzenreiter bei Blitzen und fu?hrt das Ranking auch in diesem Jahr unangefochten an“, teilt er via Aussendung mit. Erfahren Sie im aktuellen Blitzreport wo die meisten Blitze einschlugen, welche Schäden sie verursachten und wie man sich vor Blitzen schützen kann.

Salzburg zählt zu den blitzreichsten Landeshauptstädten./UBIMET Salzburg24
Salzburg zählt zu den blitzreichsten Landeshauptstädten./UBIMET

740 Euro kostet ein Blitzschaden im Schnitt

Kunden von UNIQA Österreich meldeten 2016 in der Steiermark die meisten Schäden. „In der Regel hinterlässt ein Blitz Schäden in Höhe von 740 Euro bei unseren Kunden“, so Kößl. Generell sind Blitzschäden, die in den eigenen vier Wänden entstehen, in der Haushaltsversicherung gedeckt. Rund 98 Prozent aller Österreicher schützen ihr Zuhause mit einer Haushalts- bzw. Eigenheimversicherung. Während selbst durch einen Blitzableiter das eigene Heim nie zu 100 Prozent vor Blitzschäden gefeit ist, kann eine Blitzwarnung helfen, wenn man im Freien unterwegs ist.

UNIQA Stammkunden bekommen vor Unwettern eine sogenannte Unwetterwarnung. Dank der Unwetterwarnung verbindet UNIQA Österreich und UBIMET eine langjährige Partnerschaft. Versicherungskunden können sich postleitzahlgenau per SMS oder E-Mail vor Starkregen, Starkschneefall, Gewitter/Blitz, Sturm/Hagel oder Glatteisregen warnen lassen.

So verteilen sich die 1,8 Millionen Blitze auf die Bundesländer./UBIMET Salzburg24
So verteilen sich die 1,8 Millionen Blitze auf die Bundesländer./UBIMET

(Quelle: S24)

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