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Die größten Zukunftsängste der Salzburger

Niemand weiß, was die Zukunft bringt: Das bereitet Sorge . Bilderbox
Niemand weiß, was die Zukunft bringt: Das bereitet Sorge .

Niemand weiß genau, was die Zukunft für einen bereithält. Diese Ungewissheit ist Nährboden für Ängste und Unsicherheiten. Eine Umfrage hat untersucht, worum sich die Salzburger in der Zukunft Sorgen machen. Die Ergebnisse im Detail.

Der überwiegende Teil der Salzburger blickt der Zukunft offenbar positiv entgegen, zeigt sich in einer Umfrage der Raiffeisen Versicherung. 60 Prozent sagten aus, dass sie keine Zukunftsängste haben, 40 Prozent machen sich aber durchaus Sorgen, was das Leben künftig für sie bereit hält.

Damit befinden sie sich übrigens genau im österreichischen Schnitt. Am besorgtesten sind die Oberösterreicher, am optimistischsten die Burgenländer.

Geld größte Sorge der Salzburger

Ihre künftige finanzielle Situation bereitet den Salzburgern dabei am meisten Kopfzerbrechen, genauso wie die Sorge vor einer unzureichenden Pension und vor sozialem Unfrieden. 64 Prozent haben diese drei Punkte als ihre größten Ängste in der Zukunft angegeben. Gleich darauf folgt mit 60 Prozent die Angst vor einem Krieg. Fast gleich viel Sorge bereiten den Salzburgern übrigens die Folgen des Klimawandels mit 57 Prozent, gleich auf mit Krankheit und Pflegebedürftigkeit.

Österreicher sorgen sich um Klimawandel

Gesehen auf ganz Österreich zeigen sich hier ein paar Unterschiede. Zwar ist die Angst vor finanziellen Sorgen auch hier mit 77 Prozent klar auf Platz eins, darauf folgt aber mit 64 Prozent die Befürchtung, künftig krank oder pflegebedürftig zu werden. Die Sorge vor einer unzureichenden Pension landet mit 63 Prozent auf dem dritten Rang, gefolgt von sozialem Unfrieden mit 60 Prozent. Die Folgen des Klimawandels rangieren mit 56 Prozent ebenfalls auf dem fünften Rang.

Salzburger sorgen für Zukunft vor

Einige ihrer Zukunftsängste packen die Salzburger gleich selbst an. So sorgen sie privat bereits für den Fall eines früheren Todes oder Berufsunfähigkeit vor und ergreifen Maßnahmen, um im Alter nicht zu wenig Geld zu haben. 58 Prozent machen das schon jetzt, zehn Prozent haben es vor und 32 Prozent sehen dafür keine Notwendigkeit. Damit liegt Salzburg über dem Durchschnitt in Österreich, der bei 47 Prozent liegt. Nur in Vorarlberg (73 Prozent) und Kärnten (64) tun das noch mehr Menschen.

Traditionsbewusstsein in Salzburg groß

Das Thema Pension und damit verbunden auch die Angst vor Altersarmut beschäftigt die Salzburger. Deshalb legen auch 46 Prozent der Befragten 50 bis 100 Euro im Monat zur Seite, um damit privat vorzusorgen und zusätzlich zur staatlichen Pension noch Geld auf der Seite zu haben. In ganz Österreich tun das sogar 52 Prozent. Generell sehen sich die Salzburger als traditionsbewusste, vorsichtige und pflichtbewusste Menschen. Obwohl 21 Prozent sich noch als lebensfroh bezeichnen würden, sind nur elf Prozent entspannt, nur zehn Prozent leichtlebig und niemand im Bundesland sorgenfrei. Österreichweit sind die Menschen dann doch etwas optimistischer: Immerhin sechs Prozent sind sorgenfrei, 29 Prozent lebensfroh.

Aufgerufen am 17.12.2018 um 03:33 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/die-groessten-zukunftsaengste-der-salzburger-60296827

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