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Drei Tipps gegen Falschgeld

Unbekannte haben mit Falschgeld am Salzburger Christkindmarkt in der Altstadt in Salzburg eingekauft. Vor allem in der Vorweihnachtszeit häufen sich die Fälle. Wir haben Tipps, wie man sich gegen die Blüten schützen kann.

Einkaufen mit Falschgeld, das gibt es nicht nur in Mafiafilmen, sondern auch in Salzburg werden immer wieder Fälle bekannt. Über 500 Blüten wurden im Vorjahr aus dem Verkehr gezogen. Am Christkindlmarkt in der Salzburger Altstadt  zahlten nun zudem noch unbekannte Täter mit vier Hunderterblüten, wie die Polizei auf Nachfrage von SALZBURG24 bestätigte. Die Fahndung läuft, mehr will man derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgeben.

Mehr Falschgeld zu Weihnachten

Jährlich in der Vorweihnachtszeit taucht vermehrt Falschgeld auf. Das sei ein europäisches Phänomen, beruft sich Polizeisprecher Ortwin Lamprecht auf eine Information der Österreichischen Nationalbank. Auch wenn es in Salzburg keine auffällige Häufung von Falschgeldfällen gibt, rät Lamprecht dazu, sich mit den Sicherheitsmerkmalen auseinanderzusetzen. Vor allem, wenn man selber einen Stand betreibt.

Sicherheit: Fühlen, Sehen, Kippen

Dabei gibt es eine einfache Grundregel: Fühlen – Sehen – Kippen. Außerdem kann man sich auf der Homepage der Österreichischen Nationalbank über Sicherheitsmerkmale informieren. Auch Schulungen werden hier angeboten. Fälscher konzentrieren sich meistens auf wenige Sicherheitsmerkmale. Deswegen ist es wichtig, stets mehrere Punkte zu prüfen.

  • Fühlen: Die Oberfläche auf der Vorderseite der Banknote berühren. Bei der Abkürzung der Europäischen Zentralbank (EZB), den Wertzahlen und den Abbildungen der Fenster und Tore können Prägungen erfühlt werden.
  • Sehen: Banknote vor eine gute Lichtquelle halten. Dann sollten Wasserzeichen, Sicherheitsfaden und ein Durchsichtselement sichtbar werden. Alle drei Merkmale finden sich auf Vorder- und Rückseite aller Banknoten.
  • Kippen: Beim Kippen erscheinen unterschiedliche Sicherheitsmerkmale. Bei 5-, 10- und 20-Euro-Scheinen taucht ein Hologramm auf. Bei den Scheinen ab 50 Euro Wert erscheint ein Hologramm mit Architekturmotiv und der Wertbezeichnung. Auf der Rückseite tragen die Scheine mit niedrigerem Wert einen Glanzstreifen, der seine Farbe von Hellgelb bis Goldgelb verändert. Bei den höherwertigen Banknoten verändert sich die Wertzahl an der Hinterseite in der Farbe von Purpurrot zu Olivgrün oder Braun.
(Quelle: S24)

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