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Zehn Jahre

Haftstrafe für Pinzgauer wegen Drogenhandels

47-Jähriger soll elf Kilo Suchtgift verkauft haben

SB, Justiz, Justizgebäude, Gericht, Landesgericht, Verhandlung SALZBURG24/Wurzer
Der Pinzgauer wurde am Landesgericht Salzbrug zu zehn Jahren Haft verurteilt. (SYMBOLBILD)

Ein mutmaßlicher Drogendealer ist am Dienstag bei einem Prozess am Landesgericht Salzburg nicht rechtskräftig zu zehn Jahren unbedingter Haft verurteilt worden.

Der 47-Jährige soll sich aus den Niederlanden sieben Kilogramm Speed und 4,3 Kilo Cannabis liefern haben lassen. Die Drogen im Wert von 92.000 Euro verkaufte er großteils gewinnbringend von Februar 2019 bis September 2020 an 15 Abnehmer im Pinzgau. Der mehrmals einschlägig vorbestrafte Pinzgauer war geständig.

Niederländische Drogenlieferanten werden verfolgt

Zwei mutmaßliche Drogenlieferanten aus den Niederlanden, die der Justiz namentlich bekannt sind, werden abgesondert verfolgt. Die Schmuggelwaren wurden an Bahnhöfen und in Hotels im Pinzgau ausgefolgt.

Verurteilung auch wegen Brandstiftung

Laut Staatsanwaltschaft hat der 47-Jährige insgesamt 16 Vorstrafen, davon etliche wegen Drogenhandels. Der Strafrahmen reichte von einem Jahr bis zu 15 Jahren Haft. Der Mann wurde heute auch wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst verurteilt. Zu diesem Vorwurf zeigte er sich nicht geständig. Der Anklage zufolge soll er im November 2019 einen Brand in einer Werkstätte im Pinzgau verursacht haben, weil er Holz zu nahe an einem Ofen gelagert habe. Das Feuer hatte nicht nur das Gebäude, sondern auch parkende Autos beschädigt.

Urteil gegen Pinzgauer nicht rechtskräftig

Der Pinzgauer hat keine Erklärung zu dem Urteil abgegeben, deshalb ist es nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Rechtsmittel.

(Quelle: APA)

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