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Earth Hour 2017: Mozartstadt ist am 25. März wieder mit dabei

Die Klimabündnisstadt Salzburg beteiligt sich kommenden Samstag (25. März) bereits zum elften Mal an der Earth Hour, einer weltweiten Aktion des World Wide Fund for Nature (WWF) für den Klimaschutz. Von 20.30 bis 21.30 Uhr bleiben dabei auch heuer wieder die weltberühmten Bauten, Kirchen, Denkmäler und Felswände der Stadt – z.B. Festung, Dom, die Altstadtkirchen oder auch die Pferdeschwemmen – im Dunkeln.

„Die Stadt Salzburg unternimmt bereits sehr viel, um Energie erst gar nicht zu verbrauchen bzw. den Verbrauch sehr deutlich zu senken. Dazu haben wir uns als Smart City verpflichtet. Und unsere Pilotprojekte zeigen, dass intelligente, innovative, d.h. smarte Energie-Sparmaßnahmen nicht weniger, sondern weit mehr Lebensqualität bringen können“, erläutert Baustadträtin Dr. Barbara Unterkofler, in deren Zuständigkeitsbereich auch die Smart City-Koordination liegt: „Salzburg zeigt mit sehr unterschiedlichen Pilotprojekten neue Wege auf, um die geforderten und auch selbst gesteckten Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen.

2.300 Tonnen Co2 pro Jahr einsparen

Allein mit dem Energie-Kontrollsystem ist es uns möglich, gezielte Maßnahmen zu setzen und so pro Jahr rund 560.000 Euro an Energiekosten bzw. 2.300 Tonnen Co2 einzusparen. Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist das neue Sportzentrum Nord: Es erzeugt als Plusenergiegebäude jedes Jahr mehr Energie als es verbraucht!“

Salzburg schaut auf die Energie

Mehr als 3.200 leistungsstarke, konventionelle Straßenleuchten auf den Hauptstraßen der Stadt sind bereits seit rund 15 Jahren mit einer Nachtabsenkung ausgestattet (Einsparung ca. 30 bis 40 Prozent). Beim Projekt „Stadtlicht 2020“ werden die 6.000 ineffizientesten Straßenleuchten auf LED Technologie mit der Möglichkeit mehrstufiger Nachtabsenkung getauscht: Einsparpotential ca. 60 Prozent gegenüber dem Bestand.

Projektstudie „Bewegungsgesteuertes Licht“

Seit Herbst 2013 wird auch die Projektstudie „Bewegungsgesteuertes Licht“ umgesetzt. Hier werden Leuchten getestet, die auf Annäherung von StraßennutzerInnen reagieren. Wird die Verkehrsfläche nicht genutzt, ist die Lichtstärke auf 15 Prozent des von der Norm vorgeschriebenen Wertes reduziert. Nähert sich eine Person zu Fuß, mit dem Rad oder ein Kfz, reagiert die Anlage und erhöht die Beleuchtungsstärke auf 100 Prozent. Nach Verlassen des Erfassungsbereiches regelt die Anlage sanft und kaum sichtbar wieder auf das Grundniveau von 15 Prozent. In wenig befahrenen Straßen, auf Geh- und Radwegen kann mit dieser Technologie etwa 80 Prozent Energie eingespart und das unerwünschte Streulicht für Nachbarschaft und Umwelt drastisch reduziert werden. Aktuell reagieren mehr als 170 Lichtpunkte auf die StraßennutzerInnen.

Viele Fenster in Salzburg eine Stunde lang dunkel

Eine Stunde lang abschalten sollten bei der Earth Hour aber nicht nur die Kommunen, sondern auch Millionen kleiner Haushalte weltweit – das wünschen sich die Organisatoren. Auch in Salzburg könnten dann für 60 Minuten viele Fenster dunkel bleiben. Einzig die Straßenbeleuchtung bleibt aus Sicherheitsgründen von der Aktion unberührt. Doch da wird mit LED-Lampen ohnehin bereits massiv Energie gespart. „Die Earth Hour ist jedenfalls eine tolle Aktion, an der wir sehr gerne mitmachen und die den Zielen der Smart City Salzburg voll und ganz entspricht“, betont Stadträtin Unterkofler.
Mehr dazu auf www.earthhour.at

(Quelle: S24)

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