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Ehrenzeichen des Landes für Felix Gottwald

"Felix Gottwald ist nicht nur ein außergewöhnlicher Sportler, er ist auch ein außergewöhnlicher Mensch.", so Landeshauptfrau Gabi Burgstaller bei der Verleihung des Ehrenzeichens des Landes an den ehemaligen nordischen Kombinierer Felix Gottwald am Dienstag.

"Er ist Österreichs erfolgreichster Olympionike und war dabei immer ein Vorzeigeathlet und herausragendes Vorbild für unsere Jugend. Mit seinen Erfolgen, vor allem aber mit seiner sympathischen und authentischen Art hat er weltweit unzählige Fans gewonnen und Werbung für den Sport und das Sportland Salzburg gemacht", so Burgstaller weiter. "Wie sehr der Name Gottwald mit Erfolg verbunden ist, zeigt auch seine zweite Karriere, die nahtlos an seine sportlichen Höhepunkte anschließt. Seine Erfahrungen aus dem Spitzensport gibt er nun an all jene weiter, die Siege nur in Verbindung mit Glück und Zufriedenheit genießen wollen. Er ist Motivator und Impulsgeber für Menschen, die ihren Horizont erweitern wollen", betonte Burgstaller. Felix Gottwald ist mit drei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen der erfolgreichste Sportler der österreichischen Olympia-Geschichte. Insgesamt gewann er 18 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Felix Gottwald wurde 1976 in Zell am See geboren und absolvierte das Skigymnasium Stams in Tirol. 1993 nahm Felix Gottwald erstmals am Weltcup in Saalfelden teil. Im Jahr 1998 verbuchte Gottwald mit Rang drei in der Ramsau erstmals einen Erfolg auf dem Podium eines Weltcupbewerbs. Im Dezember 2000 gewann er in Kuopio, Finnland, seinen ersten Einzelbewerb, dem noch fünf weitere in dieser Saison folgten und ihm Platz 1 sowohl im Gesamtweltcup als auch im Sprintweltcup sicherten. Auch im darauffolgenden Winter kann Gottwald sechs Bewerbe für sich entscheiden, verliert aber den Gesamtweltcup an den Deutschen Ronny Ackermann. Die Saison 2003 beendete er mit vier Siegen auf Rang drei der Gesamtwertung. Als Highlight seiner Karriere  gilt der Auftritt bei den Olympischen Spielen in Turin 2006, wo er nach Silber im Einzel zuerst am 16. Februar 2006 mit dem Team (Michael Gruber, Christoph Bieler und Mario Stecher) Gold gewann und dann am 21. Februar auch noch Gold im Sprint holte. Seinen 20. und vorerst letzten Weltcupsieg holt der Salzburger im Jänner 2007 in Seefeld, Tirol. Mit Rang zwei im abschließenden Saisonbewerb in Oslo beendete Felix Gottwald am 18. März 2007 seine Karriere nach 171 Weltcupstarts und 55 Podiumsplätzen. Im Mai 2009 feierte Gottwald sein Comeback und schaffte im Jänner 2010 in Val di Fiemme/Italien wieder einen Sieg (den insgesamt 21. seiner Karriere). Gottwald krönte seinen Erfolg mit dem neuerlichen Gewinn der Team-Goldmedaille am 23. Februar 2010 bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver. Im Jänner 2011 beendete Gottwald seine Karriere als nordischer Kombinierer. Für seine Leistungen bei Olympia 2006 wurde Felix Gottwald zu Salzburgs Sportler des Jahres 2006 gewählt.
(Quelle: S24)

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