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Einfamilienhauspreise: Stadt Salzburg österreichweit am drittteuersten

Die Preise der Einfamilienhäuser in Österreich steigen weiter an. Bilderbox/Symbolbild
Die Preise der Einfamilienhäuser in Österreich steigen weiter an.

Wer sich in der Stadt Salzburg ein Einfamilienhaus leisten möchte, der muss durchschnittlich 718.013 Euro dafür berappen. Damit liegt die Mozartstadt im österreichweiten Vergleich auf Rang drei der teuersten Bezirke. Bei der Zahl der verkauften Häuser gab es in diesem Halbjahr indes einen Österreich-Rekord zu verzeichnen. 

Teuerster Bezirk war wieder Kitzbühel. Der Durchschnittspreis lag bei mehr als 1,3 Mio. Euro und damit um 19,7 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum mit 1,62 Mio. Euro. "Nach dem phänomenalen Ausreißer 2017 ist der heurige Kitzbüheler Marktpreis für Einfamilienhäuser immer noch der zweitteuerste der Geschichte, plus 13,3 Prozent über 2016 und plus 68,2 Prozent über dem Wert vor fünf Jahren", so Remax. 83 Häuser wechselten den Besitzer. Am zweitteuersten kam ein Einfamilienhaus in Innsbruck Stadt mit durchschnittlich 1,0 Mio. Euro, gefolgt von der Stadt Salzburg mit 718.013 Euro und Wien mit 585.037 Euro.

Nach Bundesländern lag Wien aber an erster Stelle, gefolgt von Tirol (520.751 Euro). Vorarlberg auf Rang drei wies mit 412.948 Euro erstmals einen Durchschnittspreis über der 400.000-Euro-Grenze aus und überholte damit Salzburg (411.281 Euro).Preissteigerungen gab es in fast allen Bundesländern, nur Tirol wies einen Rückgang (minus 9,5 Prozent) aus. Den stärksten Anstieg gab es in Wien (plus 14 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (plus 11,9 Prozent) und dem Burgenland (plus 10,9 Prozent), geht aus dem heute veröffentlichten Remax-ImmoSpiegel hervor.

Rekord bei Zahl der verkauften Häuser

Die Preise für Einfamilienhäuser sind im ersten Halbjahr weiter gestiegen, allerdings etwas weniger stark als im Vorjahr. Einen neuen Rekord gab es bei der Zahl der verkauften Häuser, geht aus Grundbuch-Auswertungen des Maklerverbunds Remax hervor. Teuerster Bezirk blieb Kitzbühel mit durchschnittlich 1,3 Mio. Euro für ein Einfamilienhaus, im Vorjahr waren es allerdings noch 1,62 Mio. Euro.

Der typische Einfamilienhauspreis liegt im Österreich-Durchschnitt bei 236.898 Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent. Der Preisauftrieb hat sich damit etwas abgeschwächt: Im ersten Halbjahr 2017 zogen die Preise noch um 9,4 Prozent an, im Gesamtjahr 2017 waren es plus 8,4 Prozent. Im Fünfjahresvergleich betrug der Halbjahres-Preisanstieg 27,1 Prozent. Es bestehe weiterhin eine gute Nachfrage, "aber im Gegensatz zum Vorjahr hat sich die Angebotssituation für Einfamilienhäuser in vielen Regionen leicht entspannt", so Remax-Austria-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer am Dienstag laut Pressemitteilung.

Steigende Nachfrage, steigende Preise

Die Zahl der angebotenen Häuser liegt aktuell um rund 8,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zahl der am Markt verfügbaren Einfamilienhäuser sei in den letzten Monaten deutlich gestiegen, so Reikersdorfer. "Das hat dazu geführt, dass die Preissteigerungen wesentlich moderater ausgefallen sind als im Vorjahr". Aufgrund der steigenden Nachfrage sei in vielen Regionen weiterhin mit zumindest moderat steigenden Preisen zu rechnen.

Im ersten Halbjahr erhöhte sich die Zahl der verkauften Einfamilienhäuser um ein Fünftel auf 5.919. Der Einfamilienhausmarkt sei nach einem leichten Durchhänger 2017 in den ersten sechs Monaten auf ein neues All-Time-High gestiegen. In Summe bezahlten die Käufer 1,66 Mrd. Euro, um 24,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 28 Prozent aller gehandelten Einfamilienhäuser standen in Niederösterreich, der Anstieg lag mit 6,1 Prozent aber unter dem Österreich-Durchschnitt.

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(APA)

Aufgerufen am 25.04.2019 um 03:53 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/einfamilienhauspreise-stadt-salzburg-oesterreichweit-am-drittteuersten-60324856

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