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Fechtzentrum wird vom Land unterstützt

Die Fechthalle wurde in viel Eigenarbeit der Sportler auf Vordermann gebracht. Neumayr / Berger
Die Fechthalle wurde in viel Eigenarbeit der Sportler auf Vordermann gebracht.

Mit viel freiwilliger Arbeit der Sportler und durch finanzielle Unterstützung des Landes wird das vom Hochwasser betroffene Fechtzentrum in Salzburg wieder in Schuss gebracht.

Das Juni-Hochwasser zerstörte das Salzburger Fechtzentrum im Unterflurbereich der HAK Salzburg im Stadtteil Lehen. Mehr als 300 Aktive, von Olympiateilnehmern und Olympiateilnehmerinnen bis zu Staatsmeister und Staatsmeisterinnen, von Jugend- bis zu Universitätsfechtern, -fechterinnen verloren ihre Trainingshalle. Mit finanzieller Hilfe des Landes Salzburg in der Höhe von 25.000 Euro wird das Zentrum wieder aufgebaut.

"Die Salzburger Fechterinnen und Fechter sind national und international sehr erfolgreich. Neben dem Spitzensport wird im Zentrum aber auch viel Wert auf Jugendarbeit gelegt. Für den Salzburger Fechtsport, als wichtigen Teil der heimischen Sportfamilie, ist daher eine rasche Hilfe notwendig", sagte Sportreferentin Landesrätin Mag. Martina Berthold heute, Donnerstag, 18. Juli, bei einem Lokalaugenschein.

In fast 400 Stunden freiwilliger, engagierter Teamarbeit beseitigten die Sportler/innen die Hochwasserschäden und starteten eine Bausteinaktion. Dennoch blieb eine stattliche Summe offen. "Ohne die rasche Hilfe durch die öffentliche Hand könnten wir die Renovierung nicht schaffen", sagte Roman Hinterseer, Präsident des Salzburger Landesfechtverbands.

Durch die Verwendung wasserresistenter Materialien wird die Fechthalle so wiederhergestellt, dass selbst im Fall eines neuerlichen Hochwassereinbruchs keine nachhaltigen Schäden auftreten können. Ab Saisonbeginn im September können die Salzburger Fechterinnen und Fechter ihr altes, "neues" Fechtzentrum wieder voll benützen.

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