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Festung: Aufräumarbeiten nach Sturm laufen

Das Unwetter über Salzburg hat am Dienstag eine Spur der Verwüstung auf der Festung Hohensalzburg hinterlassen, Teile des Daches wurden abgedeckt. Am Tag danach haben die Aufräumarbeiten begonnen. Ziel ist es, die Festung so rasch wie möglich winterfest zu machen. Der finanzielle Schaden wird auf mehr als 500.000 Euro geschätzt. 

Abgetragene Schindeln, Holzteile vom Dachstuhl und Ziegelsteine. Der Sturm hat auf der Festung Hohensalzburg Spuren der Verwüstung hinterlassen. Nach den ersten Aufräumarbeiten gilt es jetzt, die zerstörten Gebäude so rasch wie möglich winterfest zu machen. „Eigentum verpflichtet: Wir werden uns jetzt darum kümmern, dass sämtliche vom Schaden betroffenen Teile der Festung möglichst schnell und ordentlich repariert oder rekonstruiert werden“, versichert der für die Liegenschaften des Landes ressortzuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP) und ergänzt: „Über die finanzielle Bedeckung werden wir mit dem Bund und der zuständigen Versicherung Gespräche führen.“

Mehr als halbe Million Euro Schaden

Zeughaus, Schmiedstöckl und Schüttkasten hat es besonders hart getroffen. „Die Dachstühle werden jetzt einmal gesichert, und das Wichtigste ist, dass wir verhindern, dass Wasser eintritt. Es werden jetzt Planen aufgebracht und ein Notdach für den Winter errichtet. Danach müssen wir mit Statikern prüfen, was man noch verwenden kann und was man ersetzen muss,“ resümiert Burgverwalter Bernhard Heil die prioritären Maßnahmen. „Im Frühjahr werden wir dann neue Dachstühle bauen und neue Dächer draufsetzen.“ Der finanzielle Schaden ist noch nicht abzuschätzen. Der Burgverwalter rechnet aber mit 500.000 Euro aufwärts.

Bauarbeiten haben bereits begonnen

Mit 13 Mann erstellt Martin Reichl, Geschäftsführer Holzbau Niederreiter, die Unterkonstruktionen am Dachstuhl: „Es gibt hier viele Herausforderungen. Es sind Kamine eingestürzt und haben Rissbildungen am Mauerwerk verursacht, die von Statikern begutachtet werden müssen.“ Auch sechs Höhenretter der Berufsfeuerwehr sind heute angerückt, um die Zimmerer beim Abdecken der Dächer zu unterstützen. „Es sind hunderte Quadratmeter Planen, die wir montieren müssen. Und bei absturzgefährdenden Stellen, gilt es alle Arbeiter zu sichern“, so Einsatzleiter Wolfgang Gärtner.

Festung teilweise für Besucher gesperrt

Derzeit ist der Hohe Stock mit den Museen und den Führungen geöffnet. Der Burghof ist derzeit noch gesperrt. „Wir versuchen nächste Woche den Burghof wieder den Besucherinnen und Besuchern zugänglich zu machen“, versichert Heil.

(Quelle: S24)

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