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Festung Hohensalzburg

Museum völlig neu gestaltet

Standortweiterentwicklung um 750.000 Euro

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Das Team des Salzburg Museum (im Bild v.l.n.r. Museumsdirketor Martin Hochleitner, Festungsmuseumsleiterin Eva Feldinger, Projektleiter Christian Flandera) präsentiert das neue gestaltete Festungsmuseum.

Das Festungsmuseum in der Festung Hohensalzburg ist das meistbesuchte Museum in Westösterreich und einer von acht Standorten des Salzburg Museum. Die Besuchszahlen steigen jährlich, 2018 konnten über 720.000 Gäste in den Ausstellungsräumlichkeiten im „Hohen Stock“ der Festung begrüßt werden.

Salzburg

In den letzten beiden Jahren hat man sich im Salzburg Museum der Neukonzeption dieses Museumsstandortes gewidmet und insbesondere in den letzten Monaten während laufendem Betrieb die Ausstellungsflächen komplett neugestaltet. Neben der inhaltlichen Neukonzeptionierung konnten auch auf Textebene neue Angebote geschaffen werden. Erstmals gibt es bei einer Ausstellung des Salzburg Museum neben dem Angebot der „Leichten Sprache“ im Museum auch Texte in Mandarin. Damit reagiert man auf das stark touristische Publikum der Festung Hohensalzburg.

Stadt und Land Salzburg teilen sich Kosten

Die Weiterentwicklung des Standortes wurde von Stadt und Land Salzburg jeweils zur Hälfte finanziert und im vorgegebenen Kostenrahmen von Euro 750.000 vom Salzburg Museum umgesetzt.

Die Festung zählt durch ihre herausragende Lage über der Altstadt und im Zentrum des UNESCO-Weltkulturerbes zu den geschichtsträchtigsten und gleichzeitig touristisch attraktivsten Orten Salzburgs. Das Festungsmuseum war 1952 ursprünglich als Ausweichquartier für das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Stammhaus am Franz Josef Kai vorgesehen, etablierte sich allerdings bald als fixer Bestandteil des (touristischen) Kulturangebotes. Das letzte Mal wurde es im Jahr 2000 umgestaltet. Mittlerweile gehört das Museum zu den meistbesuchten Museen Österreichs. Ziel der Weiterentwicklung und Modernisierung ist es nun auch, auf Höhe der Zeit generationsübergreifend in spannender und verständlicher Form über Salzburg im Mittelalter zu informieren.

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Museumsdirektor Martin Hochleitner freut sich über die gelungene Umsetzung seines Ausstellungskonzeptes

"Erzähl mit Salzburg!"

Als Weiterführung der 2016 in der Neuen Residenz eröffneten Ausstellung „Erzähl mir Salzburg!“ folgt das neue inhaltliche Konzept dem Prinzip des Storytellings. Der Rundgang umfasst insgesamt zwölf Räume auf rund 1.400 qm Ausstellungsfläche. Pro Raum steht jeweils eine Erzählung im Mittelpunkt der Präsentation. Die Geschichte von Salzburg wird noch stärker über Personen und Ereignisse vermittelt und mit verschiedenen Aspekten rund um die Festung Hohensalzburg verbunden. Dabei stehen die Kunst, Kultur und Geschichte von Salzburg weiterhin im Fokus. Mittels gezielter Medien- und Sprachangebote wurde auf die Herkunft der BesucherInnen reagiert. So gibt es beispielsweise Wandtexte in „Mandarin“, die gezeigten Filme sind auch ohne das Verstehen der Texte sehr gut erfassbar und die „Leichte Sprache“ soll allen BesucherInnen dabei helfen, sich rasch über das Mittelalter in Salzburg zu informieren.

Leben unter Erzbischöfen in Salzburg

Das Museum gibt mit ausgewählten Objekten aus den mittelalterlichen Beständen des Salzburg Museum auch Informationen über das von den Erzbischöfen geprägte Leben im mittelalterlichen Salzburg. Es ist gelungen, die Neugestaltung rechtzeitig zum Jubiläum von Matthäus Lang fertig zu stellen. Ziemlich genau vor 500 Jahren, am 8. Juni 1519 wurde dieser als Erzbischof von Salzburg inthronisiert.

(Quelle: SALZBURG24)

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