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stadt und land dagegen

Privatisierung des Salzburger Flughafens vom Tisch

Stattdessen Verkauf von Baurechtsgründen

20140505_PD0994.HR.jpg APA/Barbara Gindl/Archiv
Red Bull wollte beim Flughafen Salzburg einsteigen. (SYMBOLBILD)

Die Salzburger Landes- und Stadtpolitik hat sich klar gegen eine Teilprivatisierung des Salzburger Flughafens ausgesprochen. Dennoch sollen Baugründe verkauft werden.

Im Zuge des Salzburger Landtages wurde letzte Woche der Aspekt einer Teilprivatisierung des Salzburger Flughafens eröffnet. Sowohl das Land als auch die Stadt haben sich heute nach einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise geeinigt. Landeshauptmann Wilfried Haslauer betont: „Eine Teilprivatisierung des Flughafens ist kein Thema und wird nicht weiterverfolgt. Die Veräußerung von Grundstücken oder Baurechten bedarf einer genauen Prüfung und kann wirtschaftlich sinnvoll sein“.

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Red Bull wollte beim Flughafen Salzburg einsteigen. (SYMBOLBILD)

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Verkauf von Baugründen

Landeshauptmann-Stellvertreter und Aufsichtsratsvorsitzender des Salzburger Flughafens Christian Stöckl führt bereits nächste Woche erste Gespräche zum möglichen Verkauf von Baurechtsgrundstücken. „Die Corona-Pandemie hat weltweit Flughäfen in finanzielle Notlagen gebracht, so auch den Salzburger Flughafen. Bisher konnten stets wirtschaftlich sehr gute Ergebnisse eingefahren werden.

Neues Konzept für Flughaufen Salzburg

Um künftige finanzielle Herausforderungen und die Folgen der Krise etwas abfedern zu können, prüfen wir gerade die Möglichkeit von Baurechtsveräußerungen. Bekanntlich wird gerade ein Gesamtkonzept des Flughafens für dessen Weiterentwicklung ausgearbeitet, dass auch das gesamte Immobilienmanagement des Flughafens berücksichtigt“, so Stöckl.

Teilprivatisierung kein Thema

Ähnlich sieht es auch Salzburgs Bürgermeister Harry Preuner, der diese möglichen Umwandlungen der Baurechte positiv bewertet. „Durch diverse Veräußerungen könnten wir notwendiges Kapital generieren, um die Weiterentwicklung des Flughafens Salzburg als zweitgrößten Regionalflughafen Österreichs voranzutreiben, eine Teilprivatisierung des Salzburger Flughafens steht dabei nicht im Fokus.“

(Quelle: SALZBURG24)

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