Jetzt Live
Startseite Stadt
Öffnung am 1. Mai

Das sind die Corona-Regeln in Salzburgs Freibädern

Online-Tickets sollen Warteschlangen verhindern

Am 1. Mai sollen die städtischen Freibäder öffnen. Auch dieses Jahr gibt es wieder Corona-Regeln. Lange Schlangen sollen mit einem Online-Ticketsystem vermieden werden.

Nachdem die Freibäder in der Stadt Salzburg letztes Jahr mit corona-bedingter Verspätung erst am 29. Mai öffnen konnten, soll es dieses Jahr wieder früher losgehen. Heute wurde das Wasser im Freibad Leopoldskron eingelassen. Für den 1. Mai ist die Öffnung der städtischen Bäder geplant, wie Vize-Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) heute im Gespräch mit SALZBURG24 erzählt. Sicher sei aber nichts.

 

Regeln für den Freibadbesuch

Auch in dieser Saison soll es jedenfalls Corona-Regelungen geben, um Infektionsrisiken zu minimieren. „Grundsätzlich sind es die gleichen wie letztes Jahr“, erzählt Auinger. Dabei könne sich aber auch noch viel ändern: „Die Ministerien geben die Verordnungen immer sehr kurzfristig heraus.“

Vorerst plane man einen Badestart mit folgenden Maßnahmen:

  • Der vorgeschriebene Mindestabstand gilt im gesamten Freibad
  • Der Großteil der Umkleidekabinen ist geschlossen, lediglich jene im Freien können genutzt werden
  • In Innenbereichen, etwa bei den Duschen und Toiletten, gilt eine Maskenpflicht

Außerdem soll wie auch im letzten Jahr die Zehn-Quadratmeter-Regel gelten, sofern die Ministerien nichts anderes mehr vorgeben. Sowohl auf den Liegeflächen als auch in den Becken dürfen sich dann nur so viele Menschen aufhalten, dass für jeden Besucher zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen. Daraus ergibt sich eine Maximalanzahl an Besuchern, die die städtischen Bäder betreten dürfen. Im Vorjahr lag die Obergrenze für das Freibad Leopoldskron bei 2.500 Besuchern, für das AYA-Bad bei 550 und für das Freibad Volksgarten 750.

Keine Cluster im letzten Jahr

„Die Regeln aus dem letzten Jahr haben sich bewährt“, meint Auinger. Corona-Cluster habe es in Salzburgs Freibädern in der letzten Saison keine gegeben. Auch die Besucherobergrenzen hätten zu keinen Problemen geführt, nur in Ausnahmefällen seien die Bäder voll ausgelastet gewesen. 

Über die aktuellen Besucherzahlen der städtischen Bäder bietet die Stadt Salzburg bereits seit letztem Jahr einen Online-Überblick. So kann man sich schon Zuhause ein Bild davon machen, wie viel vor Ort los ist und ob sich eine Hinfahrt überhaupt lohnt. 

An die Einhaltung der Vorschriften erinnern sollen Plakate im Eingangsbereich und im Badeareal. Außerdem sind die Bademeister dazu angehalten, die Abstandsregeln und Obergrenzen in den Becken zu überwachen.

Ticketkauf nun auch online

Neu ist, dass es dieses Jahr auch einen Webshop geben wird, in welchem der Eintritt bereits vorab bezahlt werden kann. "So können Wartezeiten und lange Schlagen vermieden werden", erklärt Auinger. Außerdem könne man so sicher sein, auch wirklich eingelassen zu werden. Die Tickets können dann entweder in gedruckter Form oder digital am Mobiltelefon am Einlass der Freibäder vorgezeigt werden. Beim AYA-Bad soll zusätzlich ein bargeldloser Kassenautomat aufgestellt werden, wie die Stadt Salzburg in einer Aussendung mitteilt. Entstanden sind die neuen Systeme in Zusammenarbeit mit der Axess AG aus Anif (Flachgau).

Saisonkarten werden aufgrund der unsicheren Situation nicht verkauft, schreibt die Stadt Salzburg. Zehner- und 25er-Blöcke sind aber zwei Jahre lang gültig und können für alle städtischen Bäder sowie für das AYA-Hallenbad und die Eisarena verwendet werden.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 18.05.2021 um 06:31 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/freibaeder-stadt-plant-oeffnung-am-1-mai-102201643

Kommentare

Mehr zum Thema