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Fridays For Future

Schüler vernetzen sich in Salzburg

Seit Anfang Februar gehen in Salzburg freitags Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Am Freitag und Samstag vernetzen sich die österreichischen Bewegungen in Salzburg erstmals. Unser Fotograf Marcel war für euch beim Auftakt dabei.

Salzburg

Getroffen haben sich die Jugendlichen aus Salzburg, Linz, Innsbruck und Wien dazu am Freitagabend in der Christuskirche in der Stadt Salzburg. Als Einstieg in den Abend lieferten Forscher der Universität Salzburg wissenschaftlichen Input. Am Samstag folgen Workshops im Jugendzentrum YoCo. Eine von ihnen ist die 18-jährige Jolanda Knopf. Der Gymnasiastin steht zwar heuer die Matura bevor, dennoch engagiert sie sich für die Protestbewegung. Rund 50 Schülerinnen und Schüler sind bei den regelmäßigen Treffen der "Fridays For Furture"-Bewegung in Salzburg dabei, bei den Demos ist die Anzahl weit höher.

Fridays For Future: "Hören erst auf, wenn Politik reagiert"

Bei der Zusammenkunft am Freitag und Samstag wollen sich die einzelnen Gruppierungen in Österreich zu einer gemeinsamen vernetzen und gemeinsam bundesweite Aktionen planen. "Unsere wichtigste Forderung ist das 1,5-Grad-Klimaziel des Pariser Abkommens", erklärt die 18-Jährige, "wir hören erst auf, wenn die Politik reagiert. Egal, wie lange es dauert." Inzwischen beteiligen sich an der von der Schwedin Greta Thunberg initiierten Aktion weltweit zahlreiche junge Menschen – vorwiegend Schülerinnen und Schüler.

Schülerbewegung soll sich ausweiten

Das Ende ihrer Schulzeit bedeute für die junge Salzburgerin aber nicht das Ende der Proteste. "Was für mich als Schülerbewegung begonnen hat, soll definitiv weitergehen", sagt sie aus Überzeugung und möchte damit auch andere auffordern. "Das oberste Ziel ist der Schutz des Klimas und das geht alle etwas an."

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