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Weltweite Klimastreiks

Großer Protest auch in Salzburg

Der internationale Klimaprotesttag "Black Friday" der Bewegung FridaysForFuture hat auch in Österreich tausende vor allem junge Leute auf die Straße gebracht. In Salzburg startete die Demo am Nachmittag vor dem Hauptbahnhof. Die Bilder aus Salzburg findet ihr im Fotoblog zum Durchklicken.

Salzburg

Unser Fotograf Marcel war beim Klimastreik in Salzburg mit dabei. Er hat für euch einige Impressionen festgehalten:

Rund 500 bis 1.500 Teilnehmer marschierten nach Polizeiangaben durch die Stadt Salzburg. Im Feierabendverkehr kam es deshalb zu Stauungen im Stadtgebiet. 

Aber nicht nur in Salzburg, sondern auch in vielen weiteren Städten Österreichs wurde protestiert. In Wien trafen die Aktivisten einander um 12.00 Uhr bei der U2-Station Krieau, gegenüber der OMV-Zentrale. Hier bekundeten die Demonstranten ihren Unmut über die Ölkonzerne. "Ölkonzerne pumpen in der Ferne, zerstören unsere Umwelt, nur für einen Batzen Geld", skandierten sie in Richtung des Gebäudes. Den Mitarbeitern beschieden sie: "You deserve a green job" (Du hast dir einen grünen Job verdient, Anm.). Zentrale Forderung war "Raus aus fossilen Energien, rein in die Zukunft".

Tausende Demonstranten auf Österreichs Straßen

Die Demo zog gegen 12.30 Uhr zur Zwischenkundgebung vor die Wirtschaftskammer Wien (WKW). Durch den Demozug kam es dem ÖAMTC zufolge auf der Route immer wieder zu auch längeren Staus. Hotspots waren die Schüttelstraße von der Franzensbrücke zur Rotundenbrücke, die 2er-Linie beim Stadtpark vom Hotel Intercontinental bis zum Donaukanal sowie der Franz-Josefs-Kai bis zur Rossauer Lände. "Hier steht alles", hieß es. Das Ende der Klimademo war um 14.00 Uhr vor dem Umwelt- und dem Wirtschaftsministerium am Stubenring angesetzt.

Tausende Demonstranten setzten sich auch in Graz für mehr Klimaschutz ein. In der steirischen Landeshauptstadt hatten sich die Aktivisten um 11.59 Uhr vor der Oper getroffen, um loszumarschieren. Sie forderten "Verkehrswende statt Weltende"und plakatierten: "Advent, Advent, die Erde brennt". Die Menschen sollten "mehr Liebe und weniger CO2 machen", hieß es aus den Lautsprechern.

"Lichtermeer für's Klima" in Innsbruck

In Linz gingen am Freitag laut Schätzung der Polizei 2.500 Demonstranten für den Klimaschutz auf die Straße. Diesmal führte die Route vom Hauptbahnhof zur Tabakfabrik. Die FridaysForFuture-Kundgebung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle, informierte die Polizei.

Bewusst hatten die Umweltaktivisten im Gegensatz zu den Demos im Sommer Freitagnachmittag einen anderen Weg durch die Stadt gewählt. Der Streckenverlauf entsprach jener seit Jahren geplanten zweiten Straßenbahnachse. Auf deren Notwendigkeit machte auch ein junger Mann mit seinem Plakat aufmerksam: "Linz braucht mehr Linien", hieß es darauf. Ansonsten war sich die Teilnehmer - Schüler, junge Familien und Pensionisten - einig. "Was wollen wir? Klimaschutz jetzt sofort", riefen sie lautstark.

Weniger groß war der Andrang in St. Pölten und Klagenfurt. Hier kamen jeweils rund 100 Personen zu den Protesten. Auch im Burgenland hielt sich der Andrang in Grenzen.

In der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, in der zuletzt bis zu 18.000 Aktivisten demonstriert hatten, startete die Klima-Demo erst um 17.00 Uhr. Die Veranstalter riefen im Vorfeld zu einem "Lichtermeer für's Klima" auf, denn: "Die Zeit (b)rennt!".

(Quelle: APA)

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