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Goldschmuck in Lehen gestohlen: Polizei fahndet nach Trickdiebinnen

Zwei unbekannte Frauen stahlen Montagnachmittag mehrere Goldarmbänder aus einem Schmuckgeschäft im Salzburger Stadtteil Lehen. Die Polizei fahndet nun mit Bildern nach den Täterinnen.

Die beiden Frauen betraten gegen 14.15 Uhr das Schmuckgeschäft in Lehen. Sie ließen sich vom Verkäufer ein Tableau mit zwölf Armbändern aus Gold zeigen. In der Zwischenzeit betrat eine Stammkundin das Geschäft und der Verkäufer bediente sie.

Armbänder im Wert von mehreren tausend Euro erbeutet

In einem unbeobachteten Moment verstaute eine der zwei Unbekannten das Tableau samt den Schmuckstücken in einer Tasche. Die Trickdiebinnen erbeuteten so Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Anschließend entfernten sich beide in unbekannte Richtungen. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief vorerst negativ.

So werden die mutmaßlichen Täterinnen beschrieben

  • Frau 1:
    ca. 35 bis 45 Jahre alt, südländischer Hauttyp, gefärbte Haare gelb/braun,
    Haarlänge unbekannt/verdeckt durch Kopfbedeckung, normale Statur, ca. 170 Zentimeter groß;
    Sprache: gebrochenes Deutsch, sowie unbekannte Sprache (mit zweiter Person)
  • Frau 2:
    ca. 30 bis 40 Jahre alt, südländischer Hauttyp, trug eine Brille, normale Statur, ca. 170 Zentimeter groß; Sprache: unbekannte Sprache

 

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Trickbetrügerinnen erbeuteten 300.000 Euro

Laut Polizei besteht der Tatverdacht, dass es sich bei den beiden Frauen um Serientäterinnen handelt, welche bereits im Jahr 2014 im Land Salzburg und im angrenzenden Bayern mit demselben Trick auftraten. Dabei sollen sie einen Schaden in der Höhe von mindestens 300.000 Euro verursacht haben.

Bei Fahndung flüchtigen Strafgefangenen gestellt

Im Zuge der Fahndung nach den beiden Trickbetrügerinnen kontrollierte die Polizei am Montag auch einen 30-jährigen Serben, der beim Anblick der Beamten sofort die Flucht antrat. Bei genauerer Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um einen nicht zurückgekehrten Strafgefangenen aus der Justizanstalt Ried (Bezirk Ried im Innkreis) handelte. Zudem lag eine Aufenthaltsermittlung wegen des Verdachts der Nötigung, der gefährlichen Drohung und des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt vor. Der Mann wurde in die Justizanstalt Puch Urstein überstellt.

(Quelle: S24)

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