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Groß wie 200 Einfamilienhäuser: Neue Salzburger Messehalle ist fertig

Im Bild von links: Dipl.-Kfm. Henrik Häcker, Geschäftsführer der Messezentrum Salzburg GmbH, Ing. Josef Rettenwander, Niederlassungsleiter der Alpine Bau Salzburg, Wirtschaftskammer-Vizepräsident Komm.-Rat Mag. Peter Genser und Aufsichtsratsvorsitzender-Stv. der Messezentrum Salzburg GmbH, Landeshauptmann-Stv. David Brenner, Gesellschaftervertreter Land Salzburg. Wildbild
Im Bild von links: Dipl.-Kfm. Henrik Häcker, Geschäftsführer der Messezentrum Salzburg GmbH, Ing. Josef Rettenwander, Niederlassungsleiter der Alpine Bau Salzburg, Wirtschaftskammer-Vizepräsident Komm.-Rat Mag. Peter Genser und Aufsichtsratsvorsitzender-Stv. der Messezentrum Salzburg GmbH, Landeshauptmann-Stv. David Brenner, Gesellschaftervertreter Land Salzburg.

Die Stahlkonstruktion der Hallendecke wiegt 1.200 Tonnen, über 350 Kilometer Kabel wurden verlegt, alleine in den Ausstellungsbereich passen 200 Einfamilienhäuser: Die neue "Halle 10" des Salzburger Messezentrums gilt als größte Investition seit der Gründung des Unternehmens.

Am Freitag wurde der nun fertiggestellte Stahl-Glas-Bau in einem Pressegespräch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Messehalle mit 15.000 Quadratmetern

Die mehr als 15.000 Quadratmeter große Halle nach den Plänen des Architektenbüros Kada-Wittfeld wurde vom Generalunternehmer Alpine in nicht einmal sieben Monaten gebaut. Sie ist zehn Meter hoch, in bis zu neun Einzelbereiche teilbar und wurde schon im November des Vorjahrs in Betrieb genommen. Nun wurde auch der 4.600 Quadratmeter große, zweistöckige Anbau mit Tagungsbereich und Foyer samt modernen Akustik-Decken und mobilen Trennwänden fertiggestellt.

"Messemarkt neu positionieren"

"Wir wollen damit den Messemarkt Salzburg neu positionieren", erklärte Messe-Geschäftsführer Henrik Häcker. "Der Trend geht weg von reinen Ausstellungsmessen hin zu Kongressmessen, wo Großkongresse gemeinsam mit Ausstellungen stattfinden." Salzburg habe in diesem Bereich bisher nicht mitspielen können.

"Bisher sind wir bei Kongressen mit mehr als 2.500 Teilnehmern an unsere Grenzen gestoßen. Nun sind Veranstaltungen mit bis zu 6.000 Teilnehmern möglich", betonte auch LHStv. David Brenner (S), Eigentümervertreter des Landes. Das Land habe 16 Mio. Euro zu den Baukosten in der Gesamthöhe von 34 Mio. Euro beigesteuert. "Wir wollten eine zeitgemäße Infrastruktur schaffen, um Salzburg als konkurrenzfähigen Messestandort zu erhalten." Brenner sprach zugleich von einem wichtigen Impuls für die Salzburger Wirtschaft. "90 Prozent der Bausumme ist an Salzburger Unternehmen gegangen."

Peter Genser, Vizepräsident der Salzburger Wirtschaftskammer, verwies auf eine Studie, wonach die Umwegrentabilität des Messezentrums bereits jetzt bei über 113 Mio. Euro liege. Und auch eine Studie aus Deutschland dürfte die 34 Mio. Euro Investition legitimieren. Laut Messe-Chef Häcker wollen 30 Prozent der ausstellenden Unternehmen in Zukunft mehr Geld für Messen ausgeben, 55 Prozent der Firmen gleich viel. Mittelfristig will Häcker die Zahl der ausstellenden Firmen in Salzburg von derzeit 5.600 auf 7.000 pro Jahr erhöhen.

Besucherrekord im Jahr 2011

Das Messezentrum Salzburg ist im Besitz von Stadt und Land Salzburg (gemeinsam 78,6 Prozent) und der Wirtschaftskammer Salzburg (21,4 Prozent). Im Jahr 2011 wurde mit 628.000 Besuchern ein neuer Rekordwert erzielt. Mit der neuen Halle samt Tagungsbereich stehen Ausstellern am Messezentrum Salzburg nun insgesamt 39.170 Quadratmeter Hallenfläche zur Verfügung. (APA)

(Quelle: S24)

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