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Hans Mayr tritt zurück: Das sagen Salzburgs Parteien

Die Wortmeldungen zu Hans Mayrs Rücktritt ließen nicht lange auf sich warten. APA/Barbara Gindl/Archiv
Die Wortmeldungen zu Hans Mayrs Rücktritt ließen nicht lange auf sich warten.

Nicht ganz überraschend verkündete Landesrat Hans Mayr (parteilos) am Montag wegen der Spendenaffäre seinen Rücktritt. So kommentieren Salzburgs Parteien den Rücktritt Hans Mayrs.

Die Koalitionspartner von Mayr nahmen dessen Rücktritt "zur Kenntnis", wie es in einer Aussendung hieß. "Vor seiner heutigen Entscheidung haben wir Respekt, sie ist ein Zeichen politischen Anstandes", erklärten Landeshauptmann Haslauer und LHStv. Rössler. "Mit der klaren, im Koalitionsausschuss vom 20. Dezember festgelegten Vorgangsweise der Koalition von Salzburger Volkspartei und Grünen haben wir Landesrat Mayr die Möglichkeit gegeben, selbst die weitere Vorgangsweise zu wählen." Die Salzburger Landesregierung werde ihre Arbeit, wie geplant, bis zum Ende der Legislaturperiode fortsetzen. Die vakant werdende Regierungsposition von Landesrat Mayr würden unverzüglich nachbesetzt. Die formelle Wahl werde nach dem vorgesehenen Hearing im Landtag voraussichtlich am 31. Jänner erfolgen.

Walter Steidl: Rücktritt "einzig mögliche Ausweg"

"Dass Landesrat Hans Mayr mit seinem Rücktritt nun spät aber doch die Konsequenzen seines Handelns zieht, ist der einzig mögliche Ausweg aus der verfahrenen Situation. Zu tief hat sich der Landesrat immer noch weiter in seine Spendenaffäre hinein manövriert. Eine Affäre, die er selbst zu verantworten hat", sagt SPÖ-Chef Walter Steidl in einer ersten Reaktion am Montag.

Svazek: "Timing erscheint seltsam"

FPÖ-Landesobfrau NAbg. Marlene Svazek vermutet, dass nach dem Rücktritt Mayrs wohl doch mehr an den Korruptionsvorwürfen dran sein könnte: „Auch wenn Mayr beteuert, dass sein Rücktritt kein Schuldeingeständnis sei, erscheint das Timing doch etwas seltsam“, so Svazek in einer Aussendung am Montag.

NEOS fordern Transparenz aller Parteien

Landessprecher der NEOS Salzburg, Sepp Schellhorn, reagiert erfreut auf den Rücktritt Hans Mayrs. Nach der Causa Mayr müsse jetzt vor allem die Zukunft der Salzburger Politik transparent gestaltet werden. "Das betrifft alle im Landtag vertretenen Parteien", so Schellhorn, der alle Parteien zur vollständigen Offenlegung aller Einnahmen und Ausgaben auffordert: "Jetzt geht es darum, massiver Intransparenz und Steuergeldverschwendung auch zukünftig den Hahn abzudrehen."

FPS: Rücktritt war überfällig

"Der Rücktritt von Landesrat Mayr war bereits seit geraumer Zeit überfällig. Er hat mit seinem Verhalten der gesamten Politik geschadet", kommentierte am Montag FPS-Abgeordneter Markus Steiner den Rücktritt Mayrs nach der Pressekonferenz.

(SALZBURG24/APA)

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