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Hochwasserschutzübung an der Salzach

Insgesamt 55 Mann der Salzburger Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren aus der Landeshauptstadt führten am Freitag eine Hochwasserschutzübung an der Salzach durch.

Dabei wurden von der Josefiau bis nach Lehen sämtliche Hochwasserschutzeinrichtungen aufgestellt.

Hochwasserschutz: Fertigstellung 2020

Nach dem Jahrhundert-Hochwasser im Jahr 2002, bei dem ein Pegelstand von 8.25 Metern erreicht wurde, die Salzachbrücken gesperrt werden mussten, die „Amadeus“ sank und es vereinzelt zu kleinräumigen Überflutungen gekommen ist, wurde in Salzburg der Bau eines Hochwasserschutzes entlang der Salzach initiiert. In den Stadtteilen Josefiau und Alpensiedlung sowie im Stadtzentrum ist der Bau bereits abgeschlossen. Endgültig fertig gestellt werden die Dämme bis zum Jahr 2020. Insgesamt werden rund 14 Millionen Euro aufgewendet, das Geld kommt zu 85 Prozent vom Bund, den Rest zahlt die Stadt. Der Hochwasserschutz garantiert bei einem 100jährigen Hochwasser noch ein „Freibord“ von 50 Zentimetern und damit einen zuverlässigen Schutz.

Feuerwehren in ständiger Übung

Das System besteht aus betonierten Schutzmauern, die sich dank ihrer Gestaltung etwa entlang des Elisabethkais bereits zu beliebten Sitzgelegenheiten entwickelt haben. Die nötigen Durchlässe für Straßen, Gehwege und Zufahrten können im Ernstfall mit mobilen Metallelementen dicht verschlossen werden. Diese Elemente lagern in Nischen der Schutzmauern direkt vor Ort und werden von den Feuerwehren installiert. Derzeit existieren 23 solcher Durchlässe. Im Rahmen kleinerer Übungen trainieren sowohl Berufsfeuerwehr als auch Freiwilligen Feuerwehren permanent die Handhabung der Sperren. „Der Jahrestag des letzten großen Hochwassers ist für uns aber ein guter Anlass, einmal den Komplett-Aufbau der Sperren übungshalber durchzuspielen“, erklärt Branddirektor Eduard Schnöll.
(Quelle: S24)

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