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"Hohe Jagd und Fischerei": VGT protestiert mit Riesenfasan

Fasan "Anton" und VGT-Aktivisten. FMT-Pictures/MW
Fasan "Anton" und VGT-Aktivisten.

Der "Verein gegen Tierfabriken" (VGT) protestierte am Donnerstag bei der Eröffnung Messe "Hohe Jagd und Fischerei". Die Tierschützer fordern, dass ein Aussetzen von Fasanen für die Jagd verboten wird.

100.000 Fasane sollen laut VGT in Österreich jährlich zu Jagd ausgesetzt werden. Das sollte per Gesetz verboten werden, meinen die Tierschützer. Der vier Meter große Fasan "Anton" sollte daran erinnern.

VGT strebt Verbot an

Im Visier steht dabei erneut das Mayr-Melnhof-Gut: "Laut Gutachten der Salzburger Landesregierung werden gezüchtete Enten im Jagdgatter Mayr-Melnhof zum Abschuss ausgesetzt. Zusätzlich gibt es das Aussetzen von Zuchtfasanen im Flachgau", erklärt der VGT auf der Vereins-Homepage. Der Tierschutzrat des zuständigen Gesundheitsministeriums hätte im März 2016 beschlossen, dass das Aussetzen von gezüchteter Fasane, Rebhühner, Enten und Hasen bei der Reform des Tierschutzgesetzes (mit Anfang 2017 in Kraft, Anm.) zu verbieten. Das Ministerium habe schließlich den Beschluss übersehen und nicht in die Reform aufgenommen. Fasan "Anton" soll das in Erinnerung rufen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 13.05.2021 um 05:43 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/hohe-jagd-und-fischerei-vgt-protestiert-mit-riesenfasan-55194196

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