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Hu-Besuch in der Stadt Salzburg löste Krawalle aus





Der Besuch des chinesischen Staats-und Parteichefs Hu Jintao von Mozarts Wohnhaus am Dienstag  in der Stadt Salzburg hat Proteste und eine Rangelei zwischen Anhängern des chinesischen Präsidenten und Aktivisten, die gegen die Unterdrückung in Tibet protestierten, hervorgerufen. 

Pressefotograf Mike Vogl berichtete der APA, dass ein Schubsen und Stoßen in der Menge an der Ecke Makartplatz/Schwarzstraße eskaliert war. Der Leiter des Kriminalreferates der Stadt Salzburg, Andreas Huber, griff ein und fixierte einen Beteiligten.  Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE

Laut Polizeisprecher Anton Schentz wurde der aggressive Mann nicht festgenommen. Offenbar wurde bei der Auseinandersetzung auch niemand verletzt. Der behördlich angemeldete Protest der Exil-Tibeter und der in China verbotenen Religionsgemeinschaft "Falun Gong" hatte eine Gegendemonstration hervorgerufen. 

Die rund 100 Aktivisten der angemeldeten Demonstration verließen im Zuge des Hu-Besuchs von Mozarts Wohnhaus ihre zugewiesenen Standorte und rückten in Richtung Makartplatz vor, wo sie von Sperrgittern und einem Großaufgebot an Sicherheitskräften am Betreten des Platzes gehindert wurden.

"Der Makartplatz wurde mit einem Platzverbot gesichert. Bisher ist es zu keinen unerwarteten Situationen gekommen, es ist alles im Rahmen des Zulässigen", sagte Burghard Vouk vom Salzburger Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung zur APA. Der Verkehr wurde umgeleitet, Passanten mussten sich einen anderen Weg suchen. Während die Aktivisten im Freien unzählige Male die Forderung "Freies Tibet" skandierten, herrschte in Mozarts Wohnhaus festliche Konzertatmosphäre. Unter der Leitung von "Hausherr" Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum, gab es Melodien aus der Mozart-Oper "Zauberflöte" zu hören, die erst achtjährige Salzburgerin "Emma" spielte dazu auf Mozarts Kindergeige. Um 18.30 Uhr gab es ein Abendessen in der Alten Residenz. Dort wurde dem chinesischen Staatschef ein "Habsburger Anzug" überreicht - als Gastgeschenk des Bürgermeisters von St. Wolfgang, Johannes Peinsteiner (V). Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) schenkte der Frau des Präsidenten, Liu Yongqing, ein Salzburger Dirndlkleid, hergestellt von Trachtenmoden Lanz. (APA)  
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Pressefotograf Mike Vogl berichtete der APA, dass ein Schubsen und Stoßen in der Menge an der Ecke Makartplatz/Schwarzstraße eskaliert war. Der Leiter des Kriminalreferates der Stadt Salzburg, Andreas Huber, griff ein und fixierte einen Beteiligten.

Laut Polizeisprecher Anton Schentz wurde der aggressive Mann nicht festgenommen. Offenbar wurde bei der Auseinandersetzung auch niemand verletzt. Der behördlich angemeldete Protest der Exil-Tibeter und der in China verbotenen Religionsgemeinschaft "Falun Gong" hatte eine Gegendemonstration hervorgerufen.

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 28.02.2021 um 11:33 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/hu-besuch-in-der-stadt-salzburg-loeste-krawalle-aus-59281444

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